Öffentliche Ringvorlesung des NWV zusammen mit der Universität Bremen, der Hochschule Bremen und dem Übersee-Museum, zur UN-Dekade "Restaurierung von Ökosystemen", mit dem Rahmenthema:

Moorforschung

Pflanzen, Tiere, Treibhausgase.
Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte zu Geschichte.
Biodiversität, Klimaschutz und Renaturierung in Mooren.

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Diskussion über Moorschutz. Bild:
Gary Peeples (CC-BY-2.0 en).

Moore gehören zur Umgebung Bremens und haben als Quelle für Brennstoff zur Erwärmung der Wohnungen eine wichtige Rolle gespielt. Auch wurden sie wesentliches Forschungsthema, als 1877, angeregt durch den Naturwissenschaftlichen Verein und den "Verein gegen das Moorbrennen", die preussische Moorversuchsstation in Bremen begründet wurde. Ziel war eine bessere Nutzbarmachung der Moore ohne sommerliche Rauchglocke, aber es musste auch Grundlagenforschung betrieben werden. Insbesondere der Botaniker C. A. Weber hat hier sowohl die Fundamente botanisch-geologischer Moorforschung als auch des Moorschutzes in Deutschland gelegt. Heute ist Moorforschung im Zeichen des Klimawandels vor neue dringende Aufgaben gestellt, es geht um neue Kulturmethoden, um Restauration und Erhaltung. Auch als Archive der Natur- und Kulturgeschichte sind die Moore wichtige Forschungsräume. Einige dieser vielfältigen Forschungsaktivitäten mit sehr unterschiedlichen methodischen Ansätzen sollen in der Ringvorlesung beleuchtet werden.

Hakon Nettmann (15. Oktober 2022)

Stand: 23. Oktober 2022 

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