Öffentliche Ringvorlesung des NWV zusammen mit der Universität Bremen und der Hochschule Bremen

Im Sand – Forschungseindrücke aus Sandlebensräumen zwischen Watt und Wüste


Namib-Sandgecko.
(Foto: Stefan Kümmel, GFDL)

Sand ist ein Material, das als Sinnbild der Instabilität und Metapher für Vergänglichkeit meist keine positiven Assoziationen hervorruft. Erst in der Urlaubs- und Freizeitkultur werden Sand und Strand positiv erfahren und bewertet. Als landschaftsprägendes Material, bewegt vom Wasser und vom Wind ist Sand an Küsten und im Binnenland unserer Region vertraut und dient als Mutterboden vielfältiger nährstoffarmer Lebensräume. Noch stärker vom Sand dominiert sind viele Wüstenregionen der Erde, die von sehr speziell angepaßten Organismen bewohnt sind. Sandlebensräume, ihre Entstehung, ihre Erhaltung und Nutzung sind Forschungsgegenstand verschiedener angewandter Disziplinen, deren Arbeitsfelder in der Ringvorlesung beleuchtet werden.

In der Regel handelt es sich bei unseren Winterveranstaltungen um Lichtbildervorträge. Alle Vorträge des NWV sind öffentlich und finden üblicherweise um 20.00 Uhr im Vortragsforum des Übersee-Museums (Bahnhofsplatz 13) statt. Eintritt wird nicht erhoben. Gäste sind herzlich eingeladen!

Sie können das NWV-Winterprogramm 2013/2014 hier herunterladen, als Faltblatt (pdf 200 KB) und als A3-Poster (pdf 3 MB); Stand: Oktober 2013.

 

Montag, 04. November 2013
Dr. Thomas Glatzel (Oldenburg)

CrawlingCelegans
CrawlingCelegans (Foto: Bob Goldstein, CC.)

Komplexe aquatische Ökosysteme im Süß- und Salzwasser.

Montag, 02. Dezember 2013
Dr. Christian Storm (Darmstadt)

Mainzer Sand
Mainzer Sand (Foto: Fritz Geller-Grimm, CC-BY-SA-3.0).

Restauration von Graslandschaften auf dem Mainzer Sand.

Montag, 09. Dezember 2013
PD Dr. habil. Maike Isermann (Bremen)

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Lebensraummosaik (Foto: jowen, CC)

Dynamik in den Verteilungsmustern der Pflanzen in Küstendünen an Nord- und Ostsee.

Montag, 16. Dezember 2013
Prof. Dr. Norbert Jürgens (Hamburg)

Überleben von Pflanzen und Tieren in den Sanddünen der ältesten Wüste der Erde, der Namib. {joomplucat:37 limit=6|columns=3} (Fotos: Dieprivier, Scipak, Sven-Eric Kanzler)

Montag, 13. Januar 2014
Montag, 20. Januar 2014
Montag, 03. Februar 2014
PD Dr. Thomas Fartmann (Osnabrück)

Zoodiversität und Management von mitteleuropäischen Sandökosystemen.

Montag, 10. Februar 2014
Dipl. Biol. Rolf Witt (Oldenburg)

Einblicke in ein traditionsreiches bremisch-oldenburgisches Forschungsfeld.

Montag, 17. Februar 2014
Prof. Dr. Hartmut Koehler (Lilienthal)

Forschungsfragen zwischen Nordsee und Kamerun.

Montag, 24. Februar 2014
Dipl. Biol. Frank Meyer (Halle)

Nachtschwalbe
Nachtschwalbe (Caprimulgus europaeus) (Foto: B.gliwa, CC-By-SA-2.5.)

Militärheiden in Brandenburg als Hort der Vielfalt und Herausforderung für das Naturschutzmanagement.

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