Veranstaltungen

  • Von April bis Oktober Exkursionen in Nordwestdeutschland mit botanischen, zoologischen und geologischen Zielen zu unterschiedlichen Schwerpunkten - im Jahr 2011 zum Beispiele zum "Internationalen Jahr des Waldes".
  • Im Winterhalbjahr finden umfangreiche Vortragsreihen statt zu aktuellen regionalen und globalen Forschungsthemen, mit anschließenden offenen Fragerunden und Diskussionen.

Exkursion Vortrag im Übersee-Museum

  • Das ganze Jahr über bieten wir an:

Arbeitskreis Pilze

Exkursionen von April - November 2019


Nachdem der Winter dieses Jahr anscheinend ganz ausbleibt und die Frühjahrsblüher uns vor der Zeit erfreuen, legen wir wieder ein Sommerprogramm vor, das dieser Wetterstimmung hoffentlich entspricht. Nach alter Tradition ist der NWV Sommer geprägt von Exkursionen verschiedenster Art.

Foto
Schmetterlinge suchen (Foto: Gilles San Martin, CC-BY-SA 2.0)

Einerseits gibt es Exkursionen als naturkundliche Führungen durch markante Landschaftsteile, es werden Pflanzen und Tiere, die der Gruppe begegnen, erläutert und ökologische Zusammenhänge erklärt. Solche Exkursionen fallen heute unter den Begriff "Umweltbildung" und die im Programm aufgeführten Veranstaltungen erfüllen zumeist diese Aufgabe, indem sie ein interessiertes Publikum allgemein verständlich ansprechen. Daneben finden sich in den Arbeitskreisen aber auch Menschen zusammen, die sich intensiver mit einer Tier oder Pflanzengruppe befassen und bei ihren Treffen Exkursionen durchführen, auf denen Verbreitungsdaten gesammelt und dokumentiert werden, Neufunde gemacht oder Beobachtungen zum zeitlichen Auftreten gesammelt werden und so wichtige Beiträge zur Kenntnis der heimischen Flora und Fauna geleistet werden. Solche Exkursionen und ihre Auswertungen werden heute unter der Rubrik "citizen science" verbucht, eine Tätigkeit, die unser Verein seit 150 Jahren erfolgreich betreibt auch wenn es den Begriff noch nicht gab. Citizen Science meint eigenständige solide Forschung mit eigenen Fragestellungen von Menschen mit ganz unterschiedlichen Bildungsbiographien. Auch dies ist gute Tradition im Verein.

Umweltbildung und citizen science ist kein Monopol eines Vereins, schon lange funktioniert daher die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen wie dem BUND in Bremen gut und wird bei konkreten Projekten ausgeweitet und intensiviert.

Erfreulicherweise konnten wir wieder ein Heft unserer Abhandlungen erscheinen lassen, Mitglieder können es sich gegen Vorlage des Mitgliedsausweises bei der Buchhandlung Geist abholen. Es enthält unter anderem eine Artikelserie zur Besiedlung des Bunkers Valentin durch Pflanzen und Tiere aber auch andere Arbeiten, die die Forschungstraditionen des Vereins fortsetzen. Ich wünsche mir, das dies auch weiter anregend auf neue Mitglieder wirkt. Und ich wünsche uns allen einen lehr- und ertragreichen Sommer.

Dr. Hans Konrad Nettmann
(Vorsitzender)

Hinweise zur Teilnahme an Exkursionen

 

Öffentliche Ringvorlesung des NWV zusammen mit der Universität Bremen, der Hochschule Bremen und dem Übersee-Museum zum Rahmenthema

Biodiversitätsforschung: ein Auslaufmodell?

Kollage: Spitzwegs Schmetterlingsfaenger vor Formularen
Richtlinien im Sinn. Bild: Kollage, K. Spitzweg, verändert. CC0.

1988 hat E. O. Wilson einen Sammelband "Biodiversity" herausgegeben und damit ein Forschungsthema aus der Taufe gehoben, das sich seither stetig wachsender Bedeutung erfreut. Und je mehr Forschungsgelder in das Feld investiert wurden, da seine zentrale Bedeutung für die Funktion von Ökosystemen erkannt worden war, desto mehr wurden nicht mehr nur neue Arten gesucht, sondern zunehmend auch funktionale Prozesse als Nebenprodukt der Vielfalt. 2011- 2020 wurde dann von der UN die Dekade der Biodiversität ausgerufen, was wiederum eine Steigerung der Forschung anregen sollte. Diese Dekade ist nahezu herum und die Vortragsreihe soll daher Einblicke in aktuelle Projekte vermitteln. Sie soll aber gleichzeitig zeigen, wie aktuelle bürokratische und politische Prozesse diese Forschung zunehmend behindern, ja verhindern können, etwa indem die Sammlung und Beobachtung im Gelände immer umfangreichere Genehmigungen in oft langjährigen Verfahren erfordert oder indem etwa durch das Nagoya-Protokoll, das die genetischen Ressourcen nationalisieren soll, die Grundlagenforschung zur Biodiversität nahezu unmöglich machen könnte. Um dieses Spannungsfeld aus der Forschungspraxis heraus mit zu beleuchten, ist der provokante Titel der Reihe gewählt worden. Ich wünsche uns allen eine spannende Ringvorlesung. Gäste sind herzlich eingeladen!

 

(Stand: 23. Oktober 2018)

 

Exkursionen von April - November 2018


Liebe Mitglieder, liebe Gäste, sehr geehrte Damen und Herren

Der späte Frost steckt noch im Boden, aber die Luft fühlt sich schon nach Frühling an, so dass ein Blick auf unser Sommerprogramm durchaus passend erscheint. Nach alter Tradition ist der NWV Sommer geprägt von Exkursionen vielfältigster Art.

Foto
Absuchen (Foto: GlacierNPS, CC BY 2.0)

Einerseits gibt es Exkursionen als naturkundliche Führungen durch markante Landschaftsteile, es werden Pflanzen und Tiere, die der Gruppe begegnen, erläutert und ökologische Zusammenhänge erklärt. Solche Exkursionen fallen heute unter den Begriff „Umweltbildung“ und die im Programm aufgeführten Veranstaltungen erfüllen zumeist diese Aufgabe, indem sie ein interessiertes Publikum ansprechen und allgemein verständlich sind. Daneben finden sich in den Arbeitskreisen aber auch Menschen zusammen, die sich intensiver mit einer Tier- oder Pflanzengruppe befassen und bei ihren Treffen Exkursionen durchführen, auf denen Verbreitungsdaten gesammelt und dokumentiert werden, Neufunde gemacht oder Beobachtungen zum zeitlichen Auftreten gesammelt werden und so wichtige Beiträge zur Kenntnis der heimischen Flora und Fauna geleistet werden. Solche Exkursionen und ihre Auswertungen werden heute gern als „citizen science“ , als Bürgerwissenschaft bezeichnet, ein Feld, das unser Verein seit über 150 Jahren erfolgreich beackert in der klaren Erkenntnis, das Wissenschaft eben eine Aufgabe aller Bürger ist. Citizen Science meint nicht, ehrenamtliche Hilfskräfte für akademische oder industrielle Forschung zu spielen, sondern es heißt, eigenständige solide Forschung mit eigenen Fragestellungen von Menschen mit ganz unterschiedlichen Bildungsbiographien. Dies ist gute Tradition im Verein. Und es ist auch zentraler Vereinszweck, die Ergebnisse solcher Forschung zu publizieren. Das ist finanziell zunehmend schwierig, weswegen Spenden gebraucht werden, aber es soll dieses Jahr endlich wieder ein Heft der „Abhandlungen“ erscheinen, mit vielen Originalbeiträgen aus aktuellen Forschungsprojekten die zeigen, wie vielseitig und wichtig die Ergebnisse solcher Freilandforschung für die Beurteilung von Veränderungen in unserer Landschaft sind. Natürlich ist Umweltbildung und Bürgerwissenschaft kein Monopol eines Vereins, schon lange funktioniert die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen wie dem BUND in Bremen oder mit Institutionen wie der Ökologiestation in Schönebeck gut und wird bei konkreten Projekten ausgeweitet und intensiviert. Ich wünsche uns allen einen lehr- und ertragreichen Sommer, zu dem das vorliegende Programm beitragen will.

Dr. Hans Konrad Nettmann
(Vorsitzender)

 

Themen:

Ag Geologie
Geologie
Ag Botanik
Botanik
Nutzungskonzepte
Naturnutzung
Ak Pilze
Pilze
Ag Insekten
Insekten
Hautflügler
Hautflügler
Ak Fische
Fische
 

 

 

Hinweise zur Teilnahme an Exkursionen

 

Öffentliche Ringvorlesung des NWV zusammen mit der Universität Bremen, der Hochschule Bremen und dem Übersee-Museum

Kulturlandschaft: woher, wohin, wozu -
Aktuelle Forschung zu Ökologie, Entwicklungsdynamik und Nachhaltigkeit

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Wiedehopf in seiner "Sandbadestelle".
Foto: jowen, CC0.

Die diesjährigen Vortragsreihe will Forschung zum Komplex „Kulturlandschaft“ vorstellen. Kulturlandschaft ist fast alles, was wir als Mitteleuropäer um uns herum wahrnehmen, vor allem dann, wenn wir uns „in der Natur“ wähnen. In den alltäglichen Naturschutzdebatten wird Kulturlandschaft eher abschätzig betrachtet, lieber wird Wildnis als Zielprojektion verwendet auch für Räume, die seit 50 Jahrhunderten Kulturlandschaft sind. Gleichzeitig unterliegen die bestehenden Kulturlandschaften weiter raschen Wandlungsprozessen hin zu Industrielandschaften, womit die ausgeprägte Vielfalt und hohe Biodiversität erheblich leidet. Grund genug, Konzepte zur Kulturlandschaftsentwicklung zu entwerfen, die Nutzung und Erhaltung verbinden und Anlass für vielfältige Forschungsvorhaben zum Wert, zur Funktion und zu Möglichkeiten nachhaltiger Entwicklung von Kulturlandschaften sind. Einige Einblicke in diese Forschung zu geben, ist Ziel der Ringvorlesung.

 

Exkursionen von April - November 2017


Liebe Mitglieder, liebe Gäste, sehr geehrte Damen und Herren,

Die Frühlingsstimmung ist offensichtlich, die Freude auf eine aktive Freilandsaison bewegt viele und so legen wir wieder ein Sommerprogramm vor, das diese Freude hoffentlich hinreichend fördert. Nach alter Tradition ist der NWV Sommer geprägt von Exkursionen, allerdings verbirgt sich darunter manchmal sehr verschiedenes.

Foto
"Feldarbeit" (Foto: GlacierNPS, CC BY-SA 2.0)

Einerseits gibt es Exkursionen als naturkundliche Führungen durch markante Landschaftsteile, es werden Pflanzen und Tiere, die der Gruppe begegnen, erläutert und ökologische Zusammenhänge erklärt. Solche Exkursionen fallen heute unter den Begriff "Umweltbildung" und die im Programm aufgeführten Veranstaltungen erfüllen zumeist diese Aufgabe, indem sie ein interessiertes Publikum ansprechen und allgemein verständlich sind. Daneben finden sich in den Arbeitskreisen aber auch Menschen zusammen, die sich intensiver mit einer Tier- oder Pflanzengruppe befassen und bei ihren Treffen Exkursionen durchführen, auf denen Verbreitungsdaten gesammelt und dokumentiert werden, Neufunde gemacht oder Beobachtungen zum zeitlichen Auftreten gesammelt werden und so wichtige Beiträge zur Kenntnis der heimischen Flora und Fauna geleistet werden. Solche Exkursionen und ihre Auswertungen werden heute unter der Rubrik "citizen science" verbucht, eine Tätigkeit, die unser Verein seit 150 Jahren erfolgreich betreibt auch wenn es den Begriff noch nicht gab. Citizen Science meint nicht, ehrenamtliche Hilfskräfte für akademische oder andere Forschung zu spielen, sondern es heißt eigenständige solide Forschung mit eigenen Fragestellungen von Menschen mit ganz unterschiedlichen Bildungsbiographien. Auch dies ist gute Tradition im Verein.
Es versteht sich von selbst, das Umweltbildung und citizen science kein Monopol eines Vereins sind, schon lange funktioniert die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen wie dem BUND in Bremen gut und wird bei konkreten Projekten ausgeweitet und intensiviert. Ich hoffe, dass wir dieses Jahr auch wieder ein Heft der unserer Abhandlungen finanzieren können, denn es liegen etliche schöne Beiträge vor, die zeigen, wie vielseitig und wichtig die Ergebnisse solcher Freilandforschung für die Beurteilung von Veränderungen in unserer Landschaft sind. So wünsche ich uns allen einen lehr- und ertragreichen Sommer, zu dem das vorliegende Programm beitragen will.

Dr. Hans Konrad Nettmann
(Vorsitzender)

 

Themen:

Ag Geologie
Geologie
Ag Botanik
Botanik
Ak Pilze
Pilze
Ag Insekten
Insekten
Ak Fische
Fische
Ak Ornithologie
Vögel
 

 

 

Hinweise zur Teilnahme an Exkursionen

 

Öffentliche Ringvorlesung des NWV zusammen mit der Universität Bremen, der Hochschule Bremen und dem Übersee-Museum

150 Jahre Ökologie als Wissenschaft
Aktuelle Forschung zu Biodiversität, Nutzung und Schutz von Offenlandschaften

1866 hat Ernst Haeckel in Jena im 2. Band seiner „Generellen Morphologie“ den Begriff „Ökologie“ erfunden für eine Wissenschaft „vom Haushalt der Natur“. Dabei ging es ihm als Verfechter der damals jungen Evolutionsforschung darum, aus den vielfältigen Umweltbeziehungen heraus die Vielfalt morphologischer Formen als Anpassungen verstehen zu können. Seither ist der Begriff in die Alltagssprache eingegangen als positiv besetzte, vielseitig verwendbare Leerformel, bezeichnet aber auch noch sehr breite und vielseitig strukturierte Wissenschafts- und Forschungsfelder mit vielen grundlegenden und angewandten Fragestellungen.
Gerade Offenland-Ökosysteme, in denen traditionelle Nutzung oft konstituierend ist, bieten Beispiele vielseitiger Forschung im Spannungsfeld zwischen Schutz und Nutzung. Solche Forschungsprojekte sollen exemplarisch in der Ringvorlesung dargestellt werden, aus Mitteleuropa ebenso wie aus Asien, Afrika und Südamerika. Sowohl zoologische als auch botanische Schwerpunkte werden in den einzelnen Projekten gesetzt, konkrete Schutzstrategien werden beleuchtet, immer aber sind ökologische Fragen im Haeckelschen Sinn prägend.

 

Exkursionen von April - November 2016


Liebe Mitglieder, liebe Gäste, sehr geehrte Damen und Herren,

Auch wenn der Winter dieses Jahr seinen Namen kaum verdient hat, ist die Vorfreude auf ein Sommerhalbjahr mit ergiebiger Freilandtätigkeit groß. Seit jeher ist ja der Sommer im Verein geprägt durch die Sammeltätigkeit der Arbeitskreise in vielen verschiedenen Gebieten der Bremer Umgebung und durch öffentliche Exkursionen zum Kennenlernen von Flora, Fauna und Landschaft, die von den Arbeitskreisen organisiert und durchgeführt werden.

Starsand from Japan
Feuersalamander - vielleicht diesmal im Hasbruch zu sehen
(Foto: Christian Jansky, CC BY-SA 3.0)

So liegt hier wiederum ein umfangreiches Sommerprogramm vor, in dem insbesondere diese öffentlichen Exkursionen aufgeführt sind. Manche dieser Exkursionen sind bereits traditionell, sie ermöglichen dann auch über die Jahre die Wahrnehmung und Dokumentation des steten Wandels in der Landschaft, eine Aufgabe, die zu den zentralen Zielen der Arbeitskreise zählt.

Ebenfalls bereits traditionell ist die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Behörden im Bereich der Umweltbildung. Dies ist typisch für Bremen, geprägt auch von Prof. Dr. Hermann Cordes, der als langjähriger Vorsitzender und Ehrenvorsitzender des NWV, aber auch des BUND eine Kultur der Kooperation im Umweltbereich gelebt hat, die bei Wahrung der Eigenständigkeiten und unterschiedlichen Arbeitsweisen doch immer das gemeinsame Ganze im Auge hatte. So sind auch in diesem Programm wieder Veranstaltungen mit der Uni Bremen, der Hochschule Bremen, dem BUND, dem NLWKN oder dem Biolandbaubetrieb Vey zu finden, ich denke zum allseitigen Nutzen. Ebenso werden die Arbeitskreise weiterhin sehr eng mit dem und in dem Übersee-Museum arbeiten, auch dies in alter Tradition und zum gemeinsamen Ziel. Naturwissenschaft ist sammeln und dokumentieren von realen Daten aus der Natur, wenn dieses Beobachtungsdaten von Flora uns Fauna sind, macht das meist auch viel Freude. Auch das ist Ziel von Exkursionen.

Allen OrganisatorInnen und ArbeitskreisleiterInnen danke ich für die Arbeit bei den Veranstaltungen. Uns allen wünsche ich eine ertragreiche Sommersaison.

Dr. Hans Konrad Nettmann
(Vorsitzender)

 

Themen:

Ag Geologie
Geologie
Ag Botanik
Botanik
Nutzungskonzepte
Naturnutzung
Ak Pilze
Pilze
Ag Insekten
Insekten
Ag Hautflügler
Hautflügler
Ak Fische
Fische
Ak Ornithologie
Vögel
 

 

Alle Treffpunkte als Koordinatendatei (.kml,
einzeln siehe die jew. Veranstaltungsinfo).

Hinweise zur Teilnahme an Exkursionen

 

In der Suche, oben rechts, können Veranstaltungstitel, -orte und -referenten gesucht werden. Die Datenbank enthält die Veranstaltungen ab April 2001.

Einige Sommer- und Winterprogramme sind rechts im Untermenü als Webseite aufrufbar
oder im Downloadbereich als

.

Öffentliche Ringvorlesung des NWV zusammen mit der Universität Bremen und der Hochschule Bremen

Meer – Forschung
Einblicke in die Vielfalt aktueller Projekte

Unterwasserforschung
Foto: John Crofts, NOAA Corps. CC-BY-SA-2.0.

Die Vortragsreihe dieses Winters ist wieder als öffentliche Ringvorlesung im Übersee-Museum konzipiert und widmet sich dem Thema Meer. Dabei liegt der Fokus auf der Vielfalt der aktuellen Forschungsfelder. So werden physikalische, ozeanographische, chemische, biologische sowie geologische Aspekte und Fragestellungen beleuchtet. Gleichzeitig wird die Vielfalt mariner Forschungsinstitute in Norddeutschland durch die ReferentInnen verdeutlicht, kann aber natürlich nicht vollständig abgebildet werden. Immerhin wird deutlich, dass wir mitten in einer blühenden Forschungslandschaft leben, aus der heraus das Meer als Forschungsfeld mit vielen naturwissenschaftlichen Methoden sehr ertragreich bearbeitet wird.
Öffentliche Ringvorlesung des NWV zusammen mit der Universität Bremen, der Hochschule Bremen und dem Übersee-Museum, wenn nicht anders angegeben, jeweils um 20.00 Uhr im Vortragsaal des Übersee-Museums (Bremen, Bahnhofsplatz 13).

 

Exkursionen von April - November 2015

Liebe Mitglieder, liebe Gäste,
sehr geehrte Damen und Herren,

Wir kommen in den 150. Sommer unseres Vereins. Und nachdem wir im Winter eine sehr schöne Jubiläumsfeier im Übersee-Museum und eine sehr schöne Ausstellung neben dem Vortragssaal hatten, parallel zu unserer Vortragsreihe (auch hier einen ganz herzlichen Dank an die Aktiven in den Arbeitskreisen, die Frau Hollings und die MitarbeiterInnen im Museum), legen wir ihnen hier nun wieder ein reichhaltiges Sommerprogramm vor, das die Vielfalt der Lebensräume des nordwestdeutschen Tieflandes durch Exkursionen erschließt. Es steckt viel Tradition in diesen Exkursionen, manche Gebiete sind damit seit langer Zeit unter Beobachtung und so wird mancherorts der Wandel in der Landschaft besonders sichtbar.

Im Winter mußten wir Abschied nehmen von unserem Ehrenvorsitzenden Prof. Dr. Hermann Cordes. Im Gedenken an ihn wird es eine Exkursion am 18. April geben, auch ist im Mai eine Wümmewiesenexkursion zu Ehren von Hermann Cordes vorgesehen, die aber im Programm noch nicht ausgedruckt ist, weil es noch besonderer Terminabsprachen mit der Behörde und dem BUND bedarf. Das genaue Datum wird hier auf unserer Internetseite erscheinen. Neben den hier aufgeführten Exkursionen werden die Arbeitskreise auch eigene Untersuchungstouren unternehmen; es lohnt, sich dazu mit den ArbeitskreisleiterInnen zu beraten. Es hatte ja auch die Ausstellung im Museum gezeigt, wie sehr die aktive Sammlungsarbeit in den Arbeitskreisen Profil und Ansehen des Naturwissenschaftlichen Vereins bestimmen. In dem Zusammenhang ist es erfreulich, dass auch der AK Amphibien und Reptilien, der durch den Wegzug seines Vorsitzenden nach Berlin verwaist war, wieder belebt werden wird.

Allen OrganisatorInnen und ArbeitskreisleiterInnen danke ich für die Arbeit bei den Veranstaltungen. Uns allen wünsche ich, dass der 150.Sommer interessante Beobachtungen und ertragreiche Sammlungen bringen möge, dazu vielfältige Kontakte auch über die Vereinsgrenzen hinaus, wie es der Tradition unserer Exkursionen entspricht.

Dr. Hans Konrad Nettmann
(Vorsitzender)

 

 

Themenbereiche:

Ag Botanik
Botanik
Nutzungskonzepte
Naturnutzungskonzepte
Ak Pilze
Pilze
Ag Insekten
Insekten
Ak Fische
Fische
 

Programm-Heftchen 2015 (pdf 0,5 MB)
(Stand: 19.4.15)

Alle Treffpunkte als Koordinatendatei (.kml,
einzeln siehe die jew. Veranstaltungsinfo).

Hinweise zur Teilnahme an Exkursionen

 

Öffentliche Ringvorlesung des NWV zusammen mit der Universität Bremen und der Hochschule Bremen

Forschung im Wandel – Forschung zum Wandel
150 Jahre Naturwissenschaftliche Forschung in Nordwestdeutschland und umzu

bewerten
Erkenntnis für morgen. (Collage:
jowen (2006). Metoc (2008). CC)

In diesem Jahr feiert der Naturwissenschaftliche Verein zu Bremen sein 150-jähriges Gründungsjubiläum. Der Verein war am Aufbau des Übersee-Museums und der Moorversuchsstation beteiligt und hat in zahlreichen Arbeitskreisen die naturwissenschaftliche Forschung und den Naturschutz in Nordwestdeutschland gefördert und aktiv betrieben in der Form, die heute als Citizen Science wieder sehr aktuell wird. Dies gibt Gelegenheit, auch die Vortragsreihe in den Kontext 150-jähriger Tradition der Wissenschaft und ihrer Vermittlung zu stellen, dabei aber den Blick nach vorn, auf aktuelle Forschungsfelder und Aktivitäten zu richten. Aus diesem Anlass wird es auch eine Ausstellung im Übersee-Museum im Umfeld des Vortragssaals geben, in der die Arbeitskreise des Vereins ihre Forschungsaktivitäten darstellen. Diese wird am 17. 11. im Rahmen einer Festveranstaltung um 18:30 Uhr eröffnet.

Sie können das NWV-Winterprogramm 2014/2015 hier herunterladen, als Faltblatt (pdf 540 KB) und als A3-Poster (pdf 603 KB); Stand: Dezember 2014.

 

Exkursionen von April - November 2014

Liebe Mitglieder, liebe Gäste.
Sehr geehrte Damen und Herren.

150 Jahre wird unser Verein in diesem Jahr, wenn auch erst im Herbst. Es ist aber doch schon jetzt Anlaß, auch im Rahmen des Sommerprogramms die lange Tradition der Exkursionen zu berücksichtigen. Und so ist es kein Zufall, wenn einige Exkursionen ganz bewußt Bezug nehmen auf veröffentlichte Beobachtungsergebnisse unserer Vereinsgründer aus dem 19. Jh. und zum Ziel haben, den Wandel in der Landschaft und in der Flora direkt zu erfassen. Denn dies macht ja den besonderen Wert solcher alten Arbeiten aus, daß sie den Zustand in ihrer Zeit genau dokumentieren und so den aktuellen Beobachtungen einen Hintergrund geben, der uns eine Einschätzung des aktuellen Wandels ermöglichen. Und das betrifft ja nicht nur den überall diskutierten Klimawandel, sondern viel stärker noch den Wandel in der Landnutzung aber auch die natürliche Sukzession. Ein vor 150 Jahren dokumentiertes Offenland ist, wenn es nicht durch Nutzung weiter offen gehalten wurde, heute sicher ein Wald, eventuell schon mit der zweiten Baumgeneration. In sofern werden etliche der vorgesehenen Exkursionen dieses Jahr vermutlich sehr spannend. Aber auch die zoologischen Exkursionen, bei denen man es ohnehin mit mobileren Beobachtungsobjekten zu tun hat, werden sich oft in Gebieten mit langer Beobachtungstradition bewegen und somit den Aspekt des Wandels auch in der Fauna erfahrbar machen können. Aber auch ohne den zeitlichen Aspekt werden die Exkursionen vielseitig und interessant und hoffentlich auch viele neue TeilnehmerInnen ansprechen. Denn, wie schon im letzten Jahr formuliert, geht es auch darum, die Freude zu erfahren, die das Kennenlernen neuer Arten, also der Gewinn neuer Erkenntnisse, vermitteln kann. Der Satz Alexander von Humboldts ist gerade auch im Licht unserer Vereinstradition aktuell: „Das Gefährlichste aber ist die Weltanschauung von Menschen, die die Welt nicht anschauen.“

Allen OrganisatorInnen und ArbeitskreisleiterInnen danke ich für die Arbeit bei den Veranstaltungen. Uns allen wünsche eine ertragreiche Sommersaison.

Dr. Hans Konrad Nettmann
(Vorsitzender)

Themenbereiche:

Ag Botanik
Botanik
Nutzungskonzepte
Naturnutzungskonzepte
Ak Pilze
Pilze
Ag Insekten
Insekten
 

Programm-Heftchen 2014 (pdf 1,3 MB)
(Stand: 16.4.14)

Alle Treffpunkte als Koordinatendatei (.kml,
einzeln siehe die jew. Veranstaltungsinfo).

Hinweise zur Teilnahme an Exkursionen

 

Öffentliche Ringvorlesung des NWV zusammen mit der Universität Bremen und der Hochschule Bremen

Im Sand – Forschungseindrücke aus Sandlebensräumen zwischen Watt und Wüste


Namib-Sandgecko.
(Foto: Stefan Kümmel, GFDL)

Sand ist ein Material, das als Sinnbild der Instabilität und Metapher für Vergänglichkeit meist keine positiven Assoziationen hervorruft. Erst in der Urlaubs- und Freizeitkultur werden Sand und Strand positiv erfahren und bewertet. Als landschaftsprägendes Material, bewegt vom Wasser und vom Wind ist Sand an Küsten und im Binnenland unserer Region vertraut und dient als Mutterboden vielfältiger nährstoffarmer Lebensräume. Noch stärker vom Sand dominiert sind viele Wüstenregionen der Erde, die von sehr speziell angepaßten Organismen bewohnt sind. Sandlebensräume, ihre Entstehung, ihre Erhaltung und Nutzung sind Forschungsgegenstand verschiedener angewandter Disziplinen, deren Arbeitsfelder in der Ringvorlesung beleuchtet werden.

In der Regel handelt es sich bei unseren Winterveranstaltungen um Lichtbildervorträge. Alle Vorträge des NWV sind öffentlich und finden üblicherweise um 20.00 Uhr im Vortragsforum des Übersee-Museums (Bahnhofsplatz 13) statt. Eintritt wird nicht erhoben. Gäste sind herzlich eingeladen!

Sie können das NWV-Winterprogramm 2013/2014 hier herunterladen, als Faltblatt (pdf 200 KB) und als A3-Poster (pdf 3 MB); Stand: Oktober 2013.

 

Exkursionen von April - November 2013

Liebe Mitglieder, liebe Gäste,
sehr geehrte Damen und Herren,

das Internationale Jahr der Wälder liegt schon wieder hinter uns und wir können uns wieder ganz uneingeschränkt der Vielfalt der Lebensräume unserer Landschaft widmen (was wir natürlich auch vorher schon gemacht haben). Natürlich werden die Wälder nicht ausgeblendet, aber die bei uns so weit verbreiteten Offenland­schaften mit hohem Naturschutzwert, Wiesen, Weiden, Moore und Heiden, werden auch unsere Aufmerksamkeit beanspruchen und in etlichen Exkursionen begangen. So liegt jetzt ein Sommerprogramm mit Exkursionen vor, das alle Habitattypen unserer Landschaft berücksichtigt.
Auch in diesem Jahr werden wir etliche Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Verbänden anbieten, dies ist eine erfreuliche Tradition. Es wird dabei auch wieder eine Kooperation bei den Exkursionen der Universität geben, nachdem im vergangenen Winter schon die Vortragsreihe erfolgreich auch als Ring­vorlesung der Uni und der Hochschule angeboten war. Gerade Exkursionen sollten sich für solche Zusammenarbeit besonders eignen, denn es geht dabei ja vorrangig darum, konkrete Anschauung von Tieren, Pflanzen und Landschaften zu gewinnen. Nur so lässt sich vernünftige Begeisterung für die natürliche Umwelt erreichen, denn der Satz Alexanders von Humboldt ist nach wie vor gültig: „Das Gefährlichste aber ist die Weltanschauung von Menschen, die die Welt nicht anschauen.“
Allen OrganisatorInnen und ArbeitskreisleiterInnen danke ich für die Arbeit bei den Veranstaltungen. Uns allen wünsche ich ein ertragreiche Sommersaison.

Dr. Hans Konrad Nettmann
(Vorsitzender)

Programm-Flyer 2013 (pdf 750 KB)
(Stand: 14.4.13)

Alle Treffpunkte als Koordinatendatei (.kml,
einzeln siehe die jew. Veranstaltungsinfo).

Hinweise zur Teilnahme an Exkursionen

 

Öffentliche Ringvorlesung des NWV zusammen mit der Universität Bremen und der Hochschule Bremen

Wiesen, Wälder Wasserläufe: Vielfalt und Dynamik, Nutzungskonflikte und Schutzproblematik in Stromtalauen Europas

Hochwasser
Allerhochwasser in Altencelle (Foto: Nitt, CC.)

Die Talauen der großen Flüsse sind prägende Landschaftselemente nicht nur in Europa. Ein vielfältiges Mosaik von Wasserläufen, Stillgewässern, Auwäldern und Niedermooren, erzeugt von stark schwankenden Wasserständen, Sedimentablagerungen und Erosion, zeichnet den natürlichen Bestand aus. Viele Tier- und Pflanzenarten haben solche Tallandschaften als Wander- und Ausbreitungswege genutzt, während für andere Arten eher eine Barrierewirkung gegeben war. Auch für den Menschen waren zu allen Zeiten die Stromtäler wichtig als Siedlungsräume und Wege ebenso wie als schwer überschreitbare Barrieren. Gerade in Bremen ist diese Doppelfunktion allgegenwärtig und es sind Konflikte, die sich daraus ergeben, hier bis heute sehr direkt sichtbar.

Die diesjährige Ringvorlesung wird einige Aspekte dieser Vielfalt zumeist aus aktuellen Untersuchungszusammenhängen heraus exemplarisch beleuchten und so einen Überblick geben über ein vielseitiges Feld angewandter Forschung, aber auch kontroverser Positionen, die uns in Bremen oft direkt betreffen.

In der Regel handelt es sich bei unseren Winterveranstaltungen um Lichtbildervorträge. Alle Vorträge des NWV sind öffentlich und finden üblicherweise um 20.00 Uhr im Vortragsforum des Übersee-Museums (Bahnhofsplatz 13) statt. Eintritt wird nicht erhoben. Gäste sind herzlich eingeladen!

Sie können das NWV-Winterprogramm 2012/2013 hier herunterladen, als Faltblatt (pdf 222 KB) und als A3-Poster (pdf 269 KB); Stand: September 2012.

 

Liebe Mitglieder, liebe Gäste
Sehr geehrte Damen und Herren

Der ungewohnt lange Winter lässt verstärkte Sehnsucht auf eine Freilandsaison aufkommen, in der man sich wieder intensiv der Vielfalt an Tieren, Pflanzen und Fossilien im Freiland widmen kann. Beobachten und Sammeln sind nach wie vor zentrale Elemente der Forschung zur Biodiversität und da dieses Jahr zum „Jahr der Biodiversität“ ausgerufen worden ist, erweist sich unsere Vereinsarbeit einmal mehr als hochaktuell.

Vor uns liegt ein reichhaltiges Sommerprogramm, in dem die Arbeitskreise mit Exkursionen sowie Vorträgen Einblicke in Lebensräume unserer Umgebung geben und zu eingehender Beschäftigung mit Pflanzen und Tieren anregen wollen. Denn wenn man sich von der Vielfalt begeistern lässt, dann wird man sich auch zur Mühe der Bestimmung bereitfinden. Das macht natürlich ebenfalls Arbeit, aber es resultiert meist eine große Befriedigung daraus, dass man dann etwa Libellen, Grabenpflanzen, Wildbienen oder Muschelkrebse sicher erkennen und mit Artnamen ansprechen kann.

Muschelkrebse erwähne ich deshalb, weil sich ein neuer Arbeitskreis dazu gegründet hat, der die Verbreitungsmuster dieser Kleinkrebse in den Süßwasserlebensräumen unserer Region eingehend erfassen will – ein wichtiges und spannendes, aber seit langer Zeit unbeackertes Feld der regionalen Faunistik.

Auch die anderen Arbeitskreise sind in ihren Feldern vielseitig tätig und ich bedanke mich bei allen Aktiven in den Arbeitskreisen für die Fülle ehrenamtlicher Arbeit, die hier in die Erforschung der Biodiversität investiert wird.

In der Hoffnung, dass solche Begeisterung auch weiterhin ansteckend wirken möge, wünsche ich uns allen eine ertragreiche Sommersaison.

Dr. Hans Konrad Nettmann (Vorsitzender)

 

Download: Sommerhalbjahr 2010

Liebe Mitglieder, liebe Gäste
Sehr geehrte Damen und Herren

Wieder liegt ein inhaltsreiches Vortragsprogramm des Winterhalbjahres hinter uns und eine hoffentlich erlebnis- und ergebnisreiche Freilandsaison vor uns. Und während der vergangene Winter wieder recht grün auf den Klimawandel hinwies, wird in unserem Verein der Wechsel Heinrich Kuhbiers vom Vorsitzenden zum Ehrenvorsitzenden sicher nicht mit einem Klimawechsel verbunden sein. Stattdessen zeigt das vorliegende Sommerprogramm, wie aktiv der Verein weiterhin ist, wobei neben den „klassischen“ Exkursionsangeboten auch etliche Vortragsveranstaltungen geboten werden.

2008 feiert unsere „Botanische Arbeitsgemeinschaft“ ihr 50-jähriges Jubiläum. Dies gibt Anlass zu einem Programm besonderer Güte, das heißt Exkursionsklassiker zu Orten, an denen nicht nur die aktuelle Pflanzenwelt sondern auch deren Entwicklung in den vergangenen Jahrzehnten erfahren werden kann.

2008 steht auch unter dem Motto „Zauber der Vielfalt“, das ein Begleitprogramm zur Vertragsstaatenkonferenz der Biodiversitätskonvention in Bonn schmückt. In Bremen wird hierzu vom Umweltsenator ein breites Veranstaltungsangebot organisiert, in das sich, weil es ja unser Themenschwerpunkt seit 1864 ist, unser Sommerprogramm nahtlos integriert. Ich hoffe, das damit auch viele Interessierte angesprochen werden können, die bislang nichts von den Aktivitäten im Verein und seinen Arbeitskreisen wussten. Denn Ziel ist und bleibt es, mehr zu erfahren von der Vielfalt der Organismen in unserer Umwelt und aktuelle Daten zu sammeln. Biodiversitätsforschung beginnt auch heute noch meist vor der eigenen Haustür.

Auch das aktuelle Heft (46/2) unserer Abhandlungen, das wieder wichtige Beiträge zur regionalen Biodiversitätsforschung und zur wissenschaftlichen Sammlungsdokumentation enthält, wird in diesen Wochen fertig und kann dann von den Mitgliedern gegen Vorlage des Mitgliedsausweises bei der Buchhandlung Geist am Wall abgeholt werden. Nichtmitglieder können es dort kaufen.

Allen OrganisatorInnen und ArbeitskreisleiterInnen danke ich für die Arbeit bei den Veranstaltungen. Uns allen wünsche ich ein ertragreiche Sommersaison.

Dr. Hans Konrad Nettmann (Vorsitzender)

 

Download: Sommerprogramm 2008

Eine Vortragsreihe unter dem Motto

Biologische Vielfalt – Vielfalt der Forschung

Ringvorlesung zum Jahr der Biodiversität, veranstaltet vom Naturwissenschaftlichen Verein zu Bremen in Zusammenarbeit mit der Universität Bremen, der Hochschule Bremen, dem Übersee-Museum Bremen, der Wittheit zu Bremen und der Universität Oldenburg.

Das Jahr der Biodiversität gibt Anlaß, Einblicke in die Vielfalt der aktuellen Forschung zu Wasser und zu Lande zu vermitteln. Dazu dient diese Ringvorlesung, in der Wissenschaftler und Studierende von ihren Arbeiten und Erfahrungen berichten. So wird deutlich werden, daß Biodiversitätsforschung insbesondere in den Zentren der biologischen Vielfalt auf dem Globus einerseits spannende Freilandarbeit umfaßt, die regelmäßig unbekannte Arten zu Tage fördert, oder gar ganz unerwartet vielfältige neue Lebensräume entdecken läßt und zu ganz direkten Erfahrungen mit solchen Ökosystemen führt.

Andererseits umfasst aktuelle Biodiversitätsforschung aber auch den Einsatz modernster molekularbiologischer Labortechnik und komplexer Informationsverarbeitung, mit deren Hilfe Effizienz und Tempo der Erforschung zunehmen, auch um der raschen Zerstörung zumindest partiell mit Erhaltungsstrategien begegnen zu können. Exemplarisch werden dazu Konzepte einer diversitätserhaltenden Landnutzung und Aspekte des Nutzens der Vielfalt beleuchtet.

Biodiversitätsforschung erweist sich als ein bedeutendes und zukunftsträchtiges Feld in der Wissenschaftslandschaft, vielseitig in ihren Methoden und Gegenständen und notwendig zur Erhaltung der Ökosysteme auf unserer Erde.

 

Download: Winterprogramm 2010/2011

Abenteuer Forschung:

Küsten Dynamische Lebensräume in Meer und Land

Eine Vortragsreihe zu Lebensräumen vor unserer Haustür

Einblicke in aktuelle Freilandarbeiten zur Fauna und Flora in Mitteleuropa

Natur und Landschaft Mitteleuropas war und ist einem raschen Wandel ausgesetzt, wozu das Klima ebenso beiträgt wie die Kultur des Menschen. Unter solchen Bedingungen erfordert die Erhaltung der biologischen Vielfalt mannigfaltige Beobachtungen und Analysen solcher Wandlungsprozesse, um sie nötigenfalls gezielt steuern zu können.

Die Vortragsreihe will beispielhaft Einblicke in aktuelle Freilandprojekte geben, die sich mit speziellen Arten oder Lebensräumen in Mitteleuropa befassen oder charakteristische Landschaftsräume beleuchten.

 

Download: Winterprogramm 2006/2007

Eine Vortragsreihe unter dem Motto

Landschaftswandel

Neozoa und “Alteingesessene”: Waschbär und Streifenhörnchen, Iltis und Eichhörnchen (copyright)Die aktuellen Debatten zum Klima lassen manchmal vergessen, das Wandel in der Landschaft und damit auch in Fauna und Flora ein konstitutives Element unserer kulturgeprägten Umgebung ist. Deshalb soll dieser Aspekt zumindest in einigen der Vorträge dieses Winters etwas ins Blickfeld gerückt werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der heimischen Region, doch sind auch Ausblicke auf andere Gebiete des Globus vorgesehen. Und da geowissenschaftliche Themen ebenfalls vertreten sind, erweitern sich auch die betrachteten Zeithorizonte.

Dazu passen dann einige der Vorträge, die vom NWV mit getragen, im Rahmen der Wittheit jeweils Dienstags gehalten werden und die deshalb hier im Programm mit aufgeführt sind.

Frühjahrs-Exkursion im Bürgerpark Bremen - Prof. Dr. Hermann Cordes zu der Feuchtwiese im Hahnenfuß-Aspekt (Ranunculus) im Hintergrund.Liebe Mitglieder, liebe Gäste.
Sehr geehrte Damen und Herren

Das Winterprogramm hatte, wie es der Tradition entspricht, viele interessante Vorträge umfasst, wobei es der Terminkalender der Jubiläen mit sich brachte, dass zum Darwinjahr 2009 das Thema Evolution besonders beleuchtet wurde. Dieses Jahr ist aber noch nicht um und so wird es diesmal ganz gegen die Tradition auch im Sommerprogramm noch zwei weitere Vorträge zum Thema Darwin und Biodiversität geben. Zwar kommen wir damit in zeitlichen Konflikt mit dem Kirchentag, aber der Tag der Biodiversität fällt nun mal in die Kirchentagszeit und ich denke, er steht auch inhaltlich den Themen des Kirchentages nicht entgegen.

Ansonsten ist der Sommer wie gewohnt der Freilandarbeit gewidmet und das Programm zeigt wieder die bekannte fachliche Breite, die die Arbeitskreise im Rahmen des Exkursionsprogramms anbieten können. Nicht alle Arbeitskreise sind in diesen Exkursionen vertreten, denn nicht alle Organismen eignen sich für Vorführungen im Rahmen eines festen Termins. Doch kann man sich bei Interesse an die jeweiligen AG-Leiter wenden um zu erfahren, welche Aktivitäten der jeweilige Arbeitskreis in diesem Sommer durchführt.

Ich hoffe, das auch viele Interessierte angesprochen werden können, die bislang nichts von den Aktivitäten im Verein und seinen Arbeitskreisen wussten. Denn Ziel ist und bleibt es, mehr zu erfahren von den Organismen in unserer Umwelt und aktuelle Daten zu sammeln. Biodiversitätsforschung beginnt auch heute noch meist vor der eigenen Haustür. Allen OrganisatorInnen und ArbeitskreisleiterInnen danke ich für die Arbeit bei den Veranstaltungen. Uns allen wünsche ich ein ertragreiche Sommersaison.

Dr. Hans Konrad Nettmann (Vorsitzender)

 

Download: Sommerprogramm 2009

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Hier finden Sie die Einführungen zu den Halbjahresprogrammen.