Botanische Arbeitsgemeinschaft

Botanische Arbeitsgemeinschaft


Leiter: Dipl.-Biol. Raimund Kesel
Tel.: 0421-3398403
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Datum Titel Veranstaltungsort Stadt
Fr., 25.04.2014
Dr. Hans-Konrad Nettmann (Bremen)Dr. Josef Müller (Bremen)
Der Hasbruch – botanisch und zoologisch

Der Hasbruch ist zwar kein Urwald, aber zumindest ein alter Hudewald, der die maximale Entwaldung unserer Landschaft im 16. Jahrhundert überstanden hat. So finden sich dort Arten wie der Feuersalamander, die bei uns an Wald gebunden und damit Indikatorarten historisch alter Wälder sind. Auch die Vogelfauna umfasst klassische Waldarten wie den Mittelspecht. Die Frühjahrsblüher sollten bei geeignetem Wetter ebenfalls zum Eindruck eines nordwestdeutschen Frühlingswaldes beitragen.

Treffpunkt: 17:00 Uhr, Hasbruch, Forsthaus (Hude);

Anreise z. B. über A 28 bis Hude, dort rechts bis zur Revierförsterei Hasbruch / ehemaliges Forstamt Hasbruch.

Aus Bremen ist eine Mitfahrgelegenheit möglich (jeweils mit privaten PKW), vom Zentrum für Umweltforschung und Umwelttechnologie (UFT), Leobener Str., Bremen, etwa eine dreiviertel Stunde vor Exkursionsbegin. Bitte ggf. kurzfristig rückfragen!

Dauer: ca. 3 Stunden
Sa., 03.05.2014
Bernd Küver (Bremerhaven)
Schachbrettblumen und Außendeichsvegetation auf der Juliusplate und den Weserdeicher Sänden

Juliusplate
Juliusplate (Foto: jowen, CC0.)

Das NSG "Juliusplate" ist ein naturnaher, tidebeeinflusster Bereich in der Marsch der unteren Weser. Zu den hier vorkommenden Lebensraumtypen gehören Außen­deichs-Grünland, Flussröhrichte, Brackwasser- und Tideröhrichte, Spülsäume, Priele und vegetationsfreie schlickige oder besandete Flusswattflächen, die im Gezeitenrhythmus trockenfallen. Die standörtliche Vielfalt dieser Lebensräume und ihre Naturnähe bestimmen den außerordentlichen Wert der Juliusplate für gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Teile des nicht eingedeichten Grünlandes sind Standort für die äußerst seltene und gefährdete Schachbrettblume, die in kleinen Beständen auch auf den Weserdeicher Sänden zu finden sind.

Treffpunkt: 10:15 Uhr, Fähre Farge (Oldenburger Seite) - Juliusplate (Berne );

Fähre Farge am linken Weserufer (Oldenburger Seite).

Dauer: ca. 3 Stunden
So., 18.05.2014
Hilmar Wittenberg (Nienburg/Weser), Dipl.-Biol. Raimund Kesel (Bremen)Jörg Albers (Tostedt)
Die Pflanzen und Pilze der Rehburger Berge – Auf den Spuren von Franz Buchenau (1876-1884)

Die Rehburger Berge erstrecken sich im Südteil des Landkreises Nienburg und im Nordteil des Landkreises Schaumburg am Südwestrand des Naturparks Steinhuder Meer. Sie sind aus Wealdensandstein (Untere Kreide) aufgebaut, der ebenso wie eingelagerte Kohlenflöze früher abgebaut wurde (aus dem Sandstein ist auch der Bremer Dom gebaut). Der Höhenzug ist mit einem stellenweise artenreichen Buchen-Fichten-Mischwald bewachsen und von großen Moor- und Niederungsgebieten umgeben und wird von vielen kleinen Bächen und Rinnsalen entwässert.

Der Bremer Botaniker und Mitbegründer des Naturwissenschaftlichen Vereins – Franz Buchenau – verbrachte 1875 seine Ferien in Bad Rehburg und veröffentlichte dann in den Abhandlungen seine Mitteilungen über die Flora von Rehburg. So beschreibt er unter vielen anderen Carlina vulgaris (Silberdistel), Corydalis cava und C. intermedia (Lerchensporn), Hypericum pulchrum (Schönes Hartheu), Hypopitys monotropha (Fichtenspargel), Melampyrum cristatum (Kamm-Wachtelweizen), Neottia nidus-avis (Vogel-Nestwurz), Pirola minor (Kleines Wintergrün) und Serratula tinctoria (Färberscharte). Um zu sehen, was sich in den 150 Jahren des Bestehens des NWV verändert hat, werden wir auch einige seiner damaligen Fundorte aufsuchen und mit heute vergleichen.

Es können darüber hinaus charakteristische Pilze des Frühjahrs-Aspekts erwartet und studiert werden, wie z. B. der mit Rosengewächsen assoziierte Schild-Rötling (Entoloma clypeatum) sowie die Hochgerippte Becherlorchel (Helvella acetabulum) und die Schwarze Rippenstiel-Lorchel (Helvella queletii), welche gerne als "Zwillinge" gemeinsam am selben Standort wachsen. Außerdem besteht die Gelegenheit, vom „Großporling“ bis hin zum „Kleinstbecherling“ die Vielfalt der holz- und streubewohnenden Pilze kennen zu lernen.

Treffpunkt: 10:00 Uhr, Rehburger Berge (Bad Rehburg);

Parkplatz am Kurpark

Dauer: 4 Stunden
Sa., 24.05.2014
Dipl.-Biol. Raimund Kesel (Bremen)
Wo die Vielfalt zu Hause ist – Die Feuchtwiesen der Borgfelder Wümmewiesen und ihre Pflanzenwelt.

Ein botanischer Fahrradausflug zu den Feuchtwiesen mit Sumpfdotterblume, Kuckucks-Lichtnelke, Wasser-Greiskraut und Sumpf-Läusekraut in den Borgfelder Wümmewiesen.

Treffpunkt: 14:00 Uhr, Kirche in Borgfeld (Bremen) Dauer: ca. 3 Stunden
Sa., 31.05.2014
Dr. Burghard Wittig (Bremen)
Vegetation der Magerweiden und Moore im Landkreis Verden

Vor mehr als 30 Jahren begannen Untersuchungen der Magerrasen, Magerweiden und Moore im Landkreis Verden, die bis zum heutigen Tage von demselben Bearbeiter fortgeführt werden. Den Landschafts- und Vegetationswandel sowie die Bemühungen, das Vorhandene zu bewahren, werden wir so aus erster Hand gezeigt bekommen, dabei auch Wald-Läuse­kraut, Floh-Segge und Geflecktes Knabenkraut. In den erhaltenen Moor- und Feuchtheide­resten des Hühnermoores wachsen Moorlilie, Erika, Lungenenzian und verschiedene Torf­moose. Das hierher gehörende Torfmoos-Knabenkraut kann zum Abschluss an anderem Ort noch aufgesucht werden.

Treffpunkt: 10:00 Uhr, Parkplatz der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ). (Verden);

An der A27 - zu erreichen über Autobahnabfahrt Verden-Ost, links Richtung Kirchlinteln, gleich wieder links in den Schnuckenstaller Weg bis zur FTZ.

Dauer: 3-4 Stunden
Sa., 07.06.2014
Bernd Küver (Bremerhaven)
Die Geeste von Geestequelle bis Geestemünde– Eine Fahrradexkursion auf den Spuren von Buchenau & Poppe (1867)

Bäche und Flüsse sind die Lebensadern unserer Landschaft. Eine solche ist die Geeste, die sich anfangs als Kies geprägter Tieflandbach durch die Landkreise Rotenburg/ Wümme und Cuxhaven schlängelt. Nach rund 40 Kilometern mündet sie als letzter Nebenfluss der Weser als breites Marschgewässer in die Unterweser. Die ehemals moorreiche Niederung zeichnet sich heute durch Wiesen und Weiden, Moorbirkenwälder, Stillgewässer sowie sandige, bewaldete Geestinseln in einer weiträumig noch wenig zerschnittenen Landschaft aus. Durch diese Vielfalt ist die Geesteniederung Heimat für eine große Zahl gefährdeter Tier- und Pflanzenarten, wie z. B. für Seeadler, Fischotter, Meerforelle, Kranich und Teichfledermaus, und für Pflanzen wie Orchideen und Mariengras. Am Pfingstwochenende 1867 hatte Buche­nau zusammen mit Poppe eine botanische Rundreise unternommen, die auch entlang der Geeste führte. Vielleicht lässt sich noch was finden von dem, was er damals beschrieb.

Treffpunkt: 10:00 Uhr, Bahnhof Geestenseth (Schiffdorf);

zu erreichen mit Fahrrad in der Bahn ab Bremen 8:56 an BRHV 9:30, weiter Richtung Buxtehude ab 9:36.

Dauer: 6 Stunden
Sa., 14.06.2014
Winfried Grenzheuser (Rheine)
Die Kalkflora des NSG Waldhügel bei Rheine

Orchidee
Orchis mascula (Foto: Orchi, CC-BY-SA-3.0.)

Als südöstlicher Ausläufer des Thieberges bildet der Waldhügel mit 94 m ü. NN die höchste Erhebung im Stadtgebiet von Rheine. Versteinerte Muscheln, Schnecken, Ammoniten und Seeigel in den Aufschlüssen des Steinbruchs weisen darauf hin, dass es sich bei den Kalkschichten um Meeresablagerungen der Unter- und Oberkreide handelt. Geologisch genauer betrachtet besteht der Waldhügel aus Cenomankalk über Cenomanpläner mit eingelagerten Mergelschichten. Die hier zutage tretenden Kreideschichten sind ein begehrter Rohstoff für die Kalkindustrie, dessen Geschichte an dieser Stelle bis in das 14. Jahrhundert zurückgeht. Im Norden des Gebietes ist der Kalkabbau bereits abgeschlossen. Ursprünglich beabsichtigte die Stadt Rheine, die Abbauflächen vollständig mit Boden und Bauschutt zu verfüllen. Auf den nicht genutzten Abbausohlen entwickelten sich jedoch im Laufe der Zeit ökologisch wertvolle Trockenrasenkomplexe, sodass 1994 dieses Gebiet dann zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. Das Gebiet Waldhügel verdeutlicht eindrucksvoll den Naturschutzkonflikt zwischen Kalkabbau, Abfallbeseitigung und Naturschutz.
Heute stellt der Waldhügel ein Mosaik dar aus relativ naturnahen und wenig beeinflussten Bereichen mit Waldmeister-Buchenwald, Orchideen-Buchenwald, Eichen-Hainbuchenwald und extensivem Grünland, und abgebauten und zunächst sich selbst überlassenen Kalkstandorten, die von der Natur zurückerobert wurden und Sekundärbiotope darstellen wie stillgelegte Kalksteinbrüche mit Pionier- und Ruderalgesellschaften, Kalk-Halbtrockenrasen und Abgrabungsseen. Von den hier vorkommenden 918 Pflanzenarten sind 55 in ihrem Bestand gefährdet oder vom Aussterben bedroht. Dazu gehören u.a. Bienen- und Fliegen-Ragwurz (Ophris apifera, O. insectifera), Kuckucks-Knabenkraut (Orchis mascula), Fransen-Enzian (Gentiana ciliata), Kleine Eberwurz (Carlina vulgaris), Silge (Silaum silaus), Tauben-Scabiose (Scabiosa columbria), mindestens 9 Rosen-Arten, z.B. die Apfel-Rose (Rosa villosa), sowie eine Reihe von selten gewordenen Ackerwildkräutern.

Treffpunkt: 10:00 Uhr, NSG Waldhügel bei Rheine (Rheine);

Wanderparkplatz an der BAB30 - Abfahrt Rheine-Kanalhafen, Richtung Rheine, ca. 500 m nach der Ausfahrt auf der rechten Seite.

Dauer: 4 Stunden
So., 22.06.2014
Heinrich Kuhbier (Bremen)
Botanische Stadtwanderung entlang der Humboldtstraße

Stadtwanderung entlang von Vorgärten, Rinnsteinen, Verkehrsinseln und Brachflächen im Steintor-Quartier mit Hinweisen zur Quartiersgeschichte.

Treffpunkt: 10:00 Uhr, Stadtwanderung (Humboldtstraße) (Bremen-Ostertor);

Ecke Am Dobben / Humboldtstraße (Einhorn Cafe, Rotkäppchen), Straßenbahn Linie 10 (H) Humboldtstr..

Dauer: 2-3 Stunden
So., 29.06.2014
Peter Krauß (Bremen-Leuchtenburg)Ullrich Vey (Bremen-Blumenthal)
Das Schönebecker Auetal von der Mündung Richtung Schloss zur Waldgaststätte Brunnenhof oder Bruns Garten.

Wanderung durch das Schönebecker Auetal vorbei an Wohnhaus und Wirkungsstätte der Worpsweder Maler Fritz und Hermine Overbeck. Erläuterungen zur Renaturierung der Aue und zum Erhalt wertvoller Pflanzenbestände im artenreichen Feuchtgrünland durch extensive ökologische Bewirtschaftung. Anschließend Einkehrmöglichkeit zur Waldgaststätte Brunnenhof oder Bruns Garten.

Treffpunkt: 11:00 Uhr, Haven Höövt (Schönebecker Auetal) (Bremen-Vegesack);

Haupteingang Haven Höövt am Vegesacker Hafen, Vegesacker Bahnhofsplatz.

Sa., 05.07.2014
Heinrich Kuhbier (Bremen), Dr. Klaus Rautmann (Bremen)
Die sprechenden Bäume im Menke Park und die Grotte des Gustav Woldemar Focke im Holdheim Park an der Apfelallee

Der ca. 3,4 ha große Menke Park ist der unbebaut gebliebene Bereich des ehemaligen Guts Landruhe, das bereits schon im 13. Jahrhundert Erwähnung findet. Der Kaufmann und Kapitän Carl Philipp Cassel ließ den Park um 1800 anlegen.
Er wurde 1994 als Menke Park – benannt nach den letzten Eigentümern des Anwesens – vom Gartenbauamt Bremen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Seit Juni 2001 ist dort ein in Deutschland bisher einmaliges Baumerlebnisfeld zu entdecken. Ein schön gestalteter baumbiografischer Erlebnispfad führt uns in die Geheimnisse der Körpersprache der Bäume ein. Die lehrreichen Tafeln erklären, warum Bäume verdrehte Kronen, ineinandergeschlungene Äste oder Beulen haben. Der heutige Holdheim-Park wurde ebenfalls vor 200 Jahren angelegt. Der damalige Bremer Senator Johann F. Abegg ließ im Jahre 1810, um auch die an seine Villa („holdes Heim“) anliegende Wiesenlandschaft anspruchsvoll zu gestalten, den Park von Isaak Albert Altmann (Umgestalter der Wallanlagen) nach dem Vorbild eines englischen Landschaftsgartens umgestalten. Die Zuwegung von der heutigen Oberneulander Heerstraße wurde mit Obstbäumen bepflanzt, wodurch die heutige Apfelallee entstand. Im Jahre 1869 kaufte Dr. Gustav Woldemar Focke das Anwesen und ließ fünf Jahre später die „Grotte“ bauen, eine mit seltenen Pflanzen bepflanzte Trockenmauer aus Feldstein in einem Erdwall, die mit Glasschlacken und Tropfstein ausgestattet ist.
Im Zuge der Sanierung (2007 bis 2008) wurde besonderen Wert darauf gelegt, den ursprünglichen Parkzustand von 1912 beizubehalten, so auch die historische Erhebung mit der „Grotte“. Einzelne Bäume des heutige Pflanzen- und Baumbestands stammen noch aus den Parkanfängen. Die Bepflanzung weist u. a. Rhododendren, Eichen, Edelkastanien, Haselnüsse und Stauden auf. Die Altbäume dienen heute vielen Tieren, wie den Fledermäusen, den Abendseglern oder den Eremiten-Käfern als Lebensraum.

Treffpunkt: 10:00 Uhr, Menkepark (Leher Heerstraße) (Bremen);

Haltestelle „Schorf“ der Buslinie 33/34 (Leher Heerstraße)

Dauer: 3 Stunden
So., 20.07.2014
Dipl.-Biol. Raimund Kesel (Bremen)Prof. Dr. Burkhard Scharf (Bremen), Dorothee Lehmann (Osterholz-Scharmbeck)
Flora und Fauna am Badener Weserhang

Die lehmig-sandigen, südexponierten Weserhänge bei Achim Baden bilden den Südwestrand der Stade-Verdener Geest. Wegen ihrer Artenvielfalt und vieler Wärme liebender Raritäten waren sie bereits vor 100 Jahren ein von Botanikern und Entomologen häufig besuchtes Gebiet. Zahlreiche seltene Pflanzen von hier wurden damals von F. Buchenau in der Flora von Bremen verzeichnet. H. Höppner und J. D. Alfken verzeichneten um 1900 für Achim-Baden und Achim-Uesen 200 verschiedene Wildbienenarten. Für viele Arten waren die Badener Berge der einzige bzw. einer von ganz wenigen Fundorten in Nordwestdeutschland, der ihnen die artspezifischen Lebensgrundlagen bot.
So finden sich Pflanzen wie Odermennig, Skabiosen-Flockenblume, Heidenelke, Echtes Labkraut, Sand-Thymian und Hauhechel. Bei gutem Wetter werden wir sicherlich Hosenbienen, Seidenbienen, Wollbienen, Mörtelbienen, Hummeln, Streifenwanzen, Schwebfliegen und vielleicht den Pinselkäfer oder den Kleinen Tatzenkäfer auffinden. Und in den Gewässern am Hangfuß leben Muschelkrebse (Ostracoden).

Treffpunkt: 10:00 Uhr, Mündung der Alten Aller in die Weser. (Achim);

Parkplatz an der Mündung der Alten Aller in die Weser, am Ende der Straße „Am Blocksberg“.

Dauer: 4 Stunden
Sa., 06.09.2014
Dr. Josef Müller (Bremen)
Ruderalflora der Hafenrandgebiete

Anknüpfend an die Hafenexkursion im Spätsommer des letzten Jahres setzen wir unseren floristischen Streifzug mit Schwerpunkt der Hafenrandgebiete mit einem 2-3 stündigen Spaziergang fort.
Ungenutzte Offenflächen entlang der Wege an den Industriehäfen beherbergen immer noch Reste ursprünglicher Hafenflora (mit Neuankömmlingen aus fernen Ländern), während zentrale Hafenareale mit dem Bau der Überseestadt ihre floristische Diversität zunehmend verlieren. Gelbweißes Scheinruhrkraut, Liebesgräser, Sporn- und Kokardenblume, Felsennelke, Grausenf und Durchwachsenblättriges Gipskraut säumen die Wegränder. Nach Straßen-Gänsefuß und dem jüngsten Neubürger aus Nord-Amerika (erstmals im Gebiet) kann abschließend gesucht werden.

Treffpunkt: 14:00 Uhr, Bremer Hafen, „Waterfront“ (Bremen);

vor dem „Lichthaus“ am Schiffbauerweg/Ludwig-Plate-Straße, gegenüber der „Waterfront“, Haltestelle „Use Akschen“ der Straßenbahnlinie 3.

Dauer: 2-3 Stunden
Fr., 17.04.2015
Dr. Hans-Konrad Nettmann (Bremen)Dr. Josef Müller (Bremen)
Der Hasbruch – botanisch und zoologisch betrachtet

Der Hasbruch ist zwar kein Urwald, aber zumindest ein alter Hudewald, der die maximale Entwaldung unserer Landschaft im 16. Jahrhundert überstanden hat. So finden sich dort Arten wie der Feuersalamander, die bei uns an Wald gebunden und damit Indikatorarten historisch alter Wälder sind. Auch die Vogelfauna umfasst klassische Waldarten wie den Mittelspecht. Die Frühjahrsblüher sollten bei geeignetem Wetter ebenfalls zum Eindruck eines nordwestdeutschen Frühlingswaldes beitragen.

Treffpunkt: 16:30 Uhr, Hasbruch, Forsthaus (Hude);

Anreise z. B. über A 28 bis Hude, dort rechts bis zur Revierförsterei Hasbruch / ehemaliges Forstamt Hasbruch.

Aus Bremen ist eine Mitfahrgelegenheit möglich (jeweils mit privaten PKW), vom Zentrum für Umweltforschung und Umwelttechnologie (UFT), Leobener Str., Bremen, etwa eine dreiviertel Stunde vor Exkursionsbegin. Bitte ggf. kurzfristig rückfragen!

Sa., 18.04.2015
Dr. Josef Müller (Bremen)
Auf den Spuren von Hermann Cordes: ein botanischer Frühlingsspaziergang am Hafenrand.

Auf den letzten Arealen unverbauter "Überseestadt" gibt es immer noch die vor 40 Jahren von Prof. Cordes entdeckte Zwiebel-Rispe, massenhaft entwickelte sich seitdem der damals noch seltene Dreifinger-Steinbrech. Dazu gesellten sich auf den trocken-warmen Kies- und Sandböden Hügel-Vergissmeinnicht, Mäuseschwänzchen und Spurre; dem letzten Neubürger, dem Frühen Ehrenpreis, kann ggf. auf vertrautem Gelände nachgespürt werden.
Treffpunkt "Bei der Zwiebel-Rispe".

Treffpunkt: 14:00 Uhr, Bremer Hafen / Anbiethalle (Ecke Hansator/Am Kaffeequartier) (Bremen-Walle);

Vor der Anbiethalle (Ecke Hansator/Am Kaffeequartier), Haltestelle Konsul-Smidt-Str. der Linie 3.

Sa., 23.05.2015
Bernd Küver (Bremerhaven), Heinrich Kuhbier (Bremen)
Thieles Garten in Bremerhaven-Leherheide

Kennen Sie die Spanische Tanne, die Japanische Hahnenkammsicheltanne, oder gar den Taschentuchbaum? Sie können sie kennen lernen in Thieles Garten im Bremerhavener Stadtteil Leherheide. Eingebettet in eine 20.000 Quadratmeter große Parkanlage liegen Teiche, zahlreiche Skulpturen und viele exotische und heimische Bäume und Stauden.
Anreise mit dem ÖPNV: RE ab Bremen HBF 12:56 Uhr, dann Bus 502 bis K.-Schuhmacher-Str.

Treffpunkt: 14:30 Uhr, Thieles Garten (Bremerhaven-Leherheide);

Parkeingang im Mecklenburger Weg 100 in Bremerhaven-Leherheid. 

So., 31.05.2015
Dr. Burghard Wittig (Bremen), Isa Lemke (Bremen), Dipl.-Biol. Raimund Kesel (Bremen)
Alte Leine und Hartholz-Auwälder an der Aller bei Ahlden

In der unteren Aller-Talsandebene stocken südlich der Aller und beiderseits der Alten Leine hervorragend ausgeprägte Hartholzauenwälder mit Stileiche und Feldahorn, stellenweise auch Eschen, Linden, Hainbuchen und Ulmen. Am Ufer der Alten Aller steht auch die 300 Jahre alte Wodanseiche, eine Stileiche mit ca. 5 m Umfang. An besonderen Arten sind Mittlerer Lerchensporn, Wald- und Scheiden-Gelbstern, Wild-Apfel, Hohe Schlüssel­blume und Wald-Veilchen zu finden. In den Altwässern der Alten Leine wachsen Krebsschere, Schwanenblume und als floristischer Höhepunkt das Braune Zypergras.
Treffpunkt: Parkplatz bei der St.Johannis-der-Täufer-Kirche in Ahlden.

Treffpunkt: 10:30 Uhr, Aller bei Ahlden (Ahlden (Aller))
Sa., 13.06.2015
Heinrich Kuhbier (Bremen), Dr. Klaus Rautmann (Bremen)
Unbekannter Bremer Westen - der Grünzug West zwischen Walle und Oslebshausen

Dieser 4,5 km lange Grünzug wurde vor über 50 Jahren auf der ehemaligen Bahntrasse der Geestebahn von Bremen nach Burg angelegt und 2000 verschönert und modernisiert. Wir werden uns mit der gepflanzten und wild wachsenden Flora des Grünzugs beschäftigen.

Treffpunkt: 14:00 Uhr, Grünzug West (Bremen-Walle);

Treffen an der Haltestelle "Waller Straße" der Straßenbahnlinie 2 und 10.

Sa., 20.06.2015
Dipl.-Biol. Raimund Kesel (Bremen)
Botanischer Stadtrundgang auf dem Universitätsgelände

Das mit Sand aus dem Unisee aufgespülte Universitätsgelände ist inzwischen dicht bebaut. Es bietet aber dennoch eine Reihe von offenen Freiflächen, die eine interessante Flora  beherbergen. So werden uns auf dem Rundgang sowohl Arten der Sandtrockenrasen wie Silbergras, Fuchsschwingel, Filzkraut und Sandglöckchen, der Steppenrasen wie das Siebenbürgische Perlgras und die Gelbe Skabiose und eine Reihe von Ruderalpflanzen begegnen.

Treffpunkt: 14:00 Uhr, Universität/Klagenfurter Str. (Bremen);

Endhaltestelle Universität/Klagenfurter Str. der Linie 6.

Sa., 27.06.2015
Heinrich Kuhbier (Bremen), Jesús Fernández Castro (Bremen)
Botanischer Stadtrundgang: Hauptbahnhof West

Innenstädte haben eine eigene Flora. Sie ist extremen Situationen angepasst: Winterlichem Salz, Begehen und Befahren, Beschottern und Asphaltieren, Abfällen und übertriebener Sauberkeit. Unterschiedliche Pflanzenarten, oft sogar "von weit her", wachsen dort in Mauerspalten und Pflasterritzen, zwischen und neben den Gleisen, auf Verkehrsinseln und in Blumenschalen, in Vorgärten und auf Mauerkronen. So finden sich unweit des Hauptbahnhofs Waldrebe, Hirschsprung, Götterbaum, Afrikanisches Greiskraut, Mäusechwanzfuchsschwingel und verwilderte Obstbäume.

Treffpunkt: 14:00 Uhr, Übersee-Museum / Haupteingang (Bremen)
Sa., 04.07.2015
Bernd Küver (Bremerhaven)
Moor-Regeneration und Moor-Degeneration: Königsmoor bei Hagen und Heide und Moor bei Haslah

Zu Beginn werden wir das Hagener Königsmoor aufsuchen. Die großen Wiedervernässungsflächen bieten einmalige Möglichkeiten, viele besondere Tier- und Pflanzenarten zu beobachten. Entlang des Wanderweges werden wir u. a.  Sonnentau, Wollgräser und Torfmoose sehen. Danach fahren wir zum NSG Heide und Moor bei Haslah, einem Anmoor- bis Übergangsmoorgebiet auf der Wesermünder Geest. Im Übergangsmoorbereich sind junge Verwaldungsstadien mit offenen Moorheiden wie dem Moorlilien-Anmoor und dem Glockenheide-Moordegenerationsstadium mit bultbildenden Torfmoosen zu finden.

Treffpunkt: 10:00 Uhr, Königsmoor bei Hagen (Hagen)
Sa., 11.07.2015
Dipl.-Biol. Raimund Kesel (Bremen)Oliver Kwetschlich (Osterholz-Scharmbeck)Uwe Handke (Delmenhorst)
Nordholzer Baggersee

Der im Privatbesitz befindliche Nordholzer Baggersee, in dem ehemals Kies und Sand abgebaut wurde, wurde vom Besitzer mit Unterstützung des Naturschutzes naturnah gestaltet und beherbergt inzwischen eine Reihe von botanischen Seltenheiten. Auf den wechselnassen Sanden finden sich nährstoffarme Feuchtsand-Pionierfluren mit Tausendgüldenkraut, Rundblättrigem Sonnentau, Sumpf-Bärlapp, Breitblättrigem Knabenkraut und Rundblättrigem Wintergrün, in den Tümpeln wachsen Zwiebel-Binsen, Knöterich-Laichkraut und Kleiner Wasserschlauch. In den Feuchtbereichen leben Ringelnattern und Frösche. Die Steilkanten der Sandgrube und die Sandmagerasen sind vor allem interessant für Wildbienen und andere sandbewohnende Insekten.
Gummistiefel erforderlich.

Treffpunkt: 10:30 Uhr, Nordholzer Baggersee (Nordholz)
Sa., 18.07.2015
M. Sc. Birte M. Albrecht (Bremen)
Kleiner Sand und Sager Meere

Wir wandern um das Sager Meer: Den Kern des Naturschutzgebietes „Sager Meere, Kleiner Sand und Heumoor“ bilden die beiden ehemals nährstoffarmen Erdfallseen Großes und Kleines Sager Meer mit Röhricht- und Wasserpflanzen. Diese waren einst von einem reichgegliederten Moorgürtel umsäumt. Heute sind die Meere von einem dichten Waldgürtel aus Birken- und Erlenbrüchen unterschiedlicher Breiten eingeschlossen, diesem folgen nach außen vielgestaltige Feuchtbiotope mit Moorgesellschaften, Nasswiesen und Heiden, die schließlich ins Wirtschaftsgrünland übergehen. Nach Süden grenzt der Kleine Sand an, eine mit Silbergrasfluren durchsetzte ausgedehnte Heidefläche auf einer Binnendüne. Der Wert des Gebietes liegt vor allem in seiner Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten sowie Lebensräumen auf kleinstem Raum. Im Jahr 1959 konnte bei der ersten Exkursion der Botanischen Arbeitsgemeinschaft in dieses Gebiet noch die äußert selten gewordene Wasserlobelie bestaunt werden. Was wird uns wohl 2015 erwarten?
Gummistiefel erforderlich.

Treffpunkt: 10:00 Uhr, Sager Meer: Buchenbestand am Kleinen Sand (Großenkneten);

Mit PKW: A1 Richtung Osnabrück bis Dreieck Ahlhorner Heide, A29 Richtung Oldenburg bis Ausfahrt Großenkneten, L871 Richtung Garrel, nach 2,6 km rechts abbiegen auf Rebhuhnweg, nach 850 m links auf Sager Meerstraße, nach 1,5 km ist der Treffpunkt erreicht (ca. 75 km, 1 Stunde)

So., 09.08.2015
Dipl.-Biol. Raimund Kesel (Bremen)Heinrich Kuhbier (Bremen)
Botanische Inselerkundung: Baltrum

An diesem Augustwochenende sind die Tidezeiten günstig für einen Tagesausflug auf die Insel Baltrum. Wir haben 6-9 Stunden Zeit für die Botanische Erkundung der Strände, Dünen und Salzwiesen der kleinen ostfriesischen Insel und sicher auch Zeit für eine Einkehr.
Schiffabfahrt ab Meßmersiel 9:00 Uhr, Fahrzeit 30 min, zurück 16:00 Uhr oder 19:15 Uhr. Anmeldung und Infos: Raimund Kesel, Tel. 0421-3398403.

Treffpunkt: 08:30 Uhr, Baltrum (Meßmersiel) (Baltrum);

Schiffsanleger in Meßmersiel.

Sa., 05.09.2015
Dipl.-Biol. Raimund Kesel (Bremen)
Auenbereiche am Wümme-Nordarm

Mit der Anlage von Nebenarmen am Wümme-Nordarm im NSG Borgfelder Wümmewiesen in den 1990er Jahren  sind naturnahe Auenbereiche mit Röhrichten und Auwald entstanden. Wir wollen die Flora und Vegetation dieser Auenbereiche erfassen und kennen lernen.
Gummistiefel erforderlich.

Treffpunkt: 14:00 Uhr, Wümmebrücke am Hexenberg (Bremen)
Sa., 12.09.2015
Dr. Josef Müller (Bremen)
Flora auf Industriebrachen in Bremen Nord

Ziel der traditionellen Ruderalexkursion sind Brachflächen auf historischem Grund. Legendär sind die botanischen Aufsammlungen von Pflanzen aus aller Welt vor über 40 Jahren. Nach Abbruch von Lager- und Produktionsgebäuden entwickelten sich auf den Erd- und Schutthaufen erneut jene Pflanzen, die zuletzt vor Jahrzehnten und nur hier gediehen. Was bei der aktuellen und zügigen Umgestaltung zum Zeitpunkt der Exkursion noch vorhanden ist, bleibt zu suchen. Zeugen früherer Bewirtschaftung, z.B. Einhornpflanze, könnten bei Erhalt (ohne Gewähr!) wenigstens einiger der zuletzt noch zahlreichen Abraumstandorte wieder zu finden sein.
Anreise: Mit Nordwestbahn ab Hauptbahnhof (Richtung Farge) Abfahrt: 13:04 bis Mühlenstraße, an 13:40 Uhr, von hier ca. 5 min Fußweg.

Treffpunkt: 14:00 Uhr, Industriebrachen Bremen Nord (Bremen-Blumenthal);

Parkplatz Einkaufszentrum (E-Center u.a.), an der Weserstrandstraße. Ehem. Baumwollkämmerei.

Sa., 16.04.2016
Heinrich Kuhbier (Bremen)
Oldenbütteler Holz

Frühjahrsexkursion zur Rotbuche (ND) und den Hügelgräbern (KD) im Oldenbütteler Holz. Anfahrt von Bremer HBF 13:40 Gleis 6 mit NWB Richtung Bremerhaven.

Treffpunkt: 14:00 Uhr, Bahnhof Oldenbüttel (Oldenbüttel) Dauer: 2 - 3 Stunden
Fr., 22.04.2016
Dr. Hans-Konrad Nettmann (Bremen)Dr. Josef Müller (Bremen)
Der Hasbruch – botanisch und zoologisch betrachtet

Der Hasbruch ist zwar kein Urwald, aber zumindest ein alter Hudewald, der die maximale Entwaldung unserer Landschaft im 16. Jahrhundert überstanden hat. So finden sich dort Arten wie der Feuersalamander, die bei uns an Wald gebunden und damit Indikatorarten historisch alter Wälder sind. Auch die Vogelfauna umfasst klassische Waldarten wie den Mittelspecht. Die Frühjahrsblüher sollten bei geeignetem Wetter ebenfalls zum Eindruck eines nordwestdeutschen Frühlingswaldes beitragen.

Treffpunkt: 16:45 Uhr, Hasbruch, Forsthaus (Hude);

Anreise z. B. über A 28 bis Hude, dort rechts bis zur Revierförsterei Hasbruch / ehemaliges Forstamt Hasbruch.

Aus Bremen ist eine Mitfahrgelegenheit möglich (jeweils mit privaten PKW), vom Zentrum für Umweltforschung und Umwelttechnologie (UFT), Leobener Str., Bremen, etwa eine dreiviertel Stunde vor Exkursionsbegin. Bitte ggf. kurzfristig rückfragen!

Dauer: ca. 3 Stunden
Sa., 23.04.2016
Dr. Josef Müller (Bremen)
Botanischer Frühlingsspaziergang durch die Überseestadt

Unübersehbar sind die Bau- und Erschließungsmaßnahmen, die sich langsam dem Molenturm nähern. Auf den verbliebenen Sandaufschüttungsflächen des Überseehafens und den noch offenen Pflanzrabatten an den neuen Straßen besteht wohl letztmalig Gelegenheit, der Spontan- und alten(?) Hafenflora in der neuen Überseestadt nachzuspüren.

Treffpunkt: 14:30 Uhr, Überseestadt / Landmark-Tower (Bremen);

Anfahrt - zu erreichen ab Hbf. mit Buslinie 20, Haltestelle Silbermannstraße.

Dauer: 2 Stunden
So., 01.05.2016
Matthias Grugel (Bremen), Prof. Dr. Dietmar Zacharias (Bremen)
Vielfalt an Bäumen und Sträuchern im Bürgerpark Bremen

Starsand from Japan Amerikanisches Gelbholz (Cladrastis kentukea), (Foto: jowen, CC0)

Bei einem Rundgang durch den Bürgerpark in zwei Gruppen wird eine Auswahl von Gehölzarten vorgestellt und eine Übersicht über die Vielfalt an Bäumen und Sträuchern der Parkanlage gegeben, die in diesem Jahr ihr 150jähriges Jubiläum feiert.
Eine Gruppe wird hierbei den Schwerpunkt auf die heimischen Gehölze legen und sich unter anderem die waldartigen Bereiche westlich der Meierei anschauen. Hier findet sich ein Eschen-Ulmen-Eichenwald, der ein seltenes Beispiel für einen naturnahen Laubmischwald auf dem Standort der Moormarsch darstellt. Die Stiel-Eiche als der prägenden Baumart entsprechender Landschaftsräume wird auf der Exkursion ein besonderes Augenmerk gewidmet.
Die zweite Gruppe legt den Schwerpunkt auf die Vielfalt an Baumarten unterschiedlicher Herkunft, die eine bemerkenswerte dendrologische Lebendsammlung darstellen, welche neben den heimischen Gehölzen eine der Besonderheiten des Bürgerparks Bremen ist.

Treffpunkt: 15:00 Uhr, Bürgerpark / Meierei (Bremen) Dauer: 2 - 3 Stunden
Sa., 21.05.2016
Heinrich Kuhbier (Bremen)
Botanische Streifzüge durch Bremen: Waller Grünzug

Die Flora einer neuzeitlichen Parkanlage.

Treffpunkt: 14:00 Uhr, Waller Grünzug / Waller Straße (Bremen-Walle);

Haltestelle Waller Straße der Straßenbahn 2 und 10 nach Gröpelingen.

Dauer: 2 - 3 Stunden
Sa., 28.05.2016
Siegfried Eisend (Bremen)
Vegetation und Lebensräume der ehemaligen Tonkuhlen am Heimelberg

Wir wandeln auf historischen Pfaden: Bereits 1975 unternahm der NWV eine Exkursion in das interessante und vielfältige ehemalige Tonabbaugebiet. Nach Beendigung des Tonabbaus konnten sich verschiedenste Lebensräume wie Heiden, Magerrasen, Pfeifengras-Wiesen, Kleingewässer und Weidensümpfe mit einem beachtenswerten Arteninventar entwickeln. Durch Pflegemaßnahmen von Naturschutzverbänden und der Naturschutzbehörde konnten Arten wie Lungenenzian, Geflecktes Knabenkraut, Schönes Johanniskraut, Verkannter Wasserschlauch und Kleiner Igelkolben bis in die Gegenwart erhalten und gefördert werden. Insgesamt sind mehr als 30 Rote Liste-Arten bzw. bemerkenswerte Pflanzenarten aus dem Gebiet bekannt. Anmeldung - Tel. 0421-3780385 (zur Bildung von Fahrgemeinschaften).

Treffpunkt: 10:30 Uhr, Heimelberg / Freißenbüttel (Osterholz-Scharmbeck (Freißenbüttel));

Parkplatz SV Arminia Freißenbüttel (Heimelberg 15, nordwestlicher Ortsausgang), Freißenbüttel liegt ca. 3 km nördlich von Osterholz-Scharmbeck und ist auch über Oldenbüttel mit dem Zug und dem Fahrrad erreichbar).

Dauer: 3 - 4 Stunden
So., 29.05.2016
Dr. Josef Müller (Bremen)Henrich Klugkist (Bremen)Ullrich Vey (Bremen-Blumenthal)
Knabenkraut, Klappertopf, Aurorafalter & Co im Naturschutzgebiet Hammersbecker Wiesen

Führung durch das Naturschutzgebiet Hammersbecker Wiesen mit Erläuterungen zum Erhalt wertvoller Pflanzenbestände, Amphibien und Insekten im artenreichen Feuchtgrünland durch extensive Landwirtschaft. Anschließend Grillaktion mit Verkostung von Produkten aus ökologischer Tierhaltung.
Für den Übergang über die Beeke sind bei feuchtem Wetter festes Schuhwerk oder Gummistiefel erforderlich.

Treffpunkt: 11:00 Uhr, Hammersbecker Wiesen (Parkplatz Kleingarten Becketal) (Bremen-Aumund);

Parkplatz Vereinsheim Kleingarten Becketal, Lerchenstr. 89d, 28755 Bremen-Aumund.
Anreise: vom Bhf Vegesack Buslinie 98/99 bis Haltestelle Dobbheide, 200m Fußweg bis zum Treffpunkt.

Sa., 04.06.2016
Dr. Burghard Wittig (Bremen)Dr. Josef Müller (Bremen)
Talauen-Glatthaferwiesen im Verdener Wesertal

Im Bereich der Unteren Aller und der Mittleren Weser bei Verden werden verschiedene Glatthaferwiesen vorgestellt. Zum einen werden Flächen besucht, die noch vor 25 Jahren intensiv genutzt wurden und sich durch extensive Nutzung zu artenreiche Beständen regeneriert haben. Zum anderen werden Flächen besucht, die schon sehr lange extensiv als Wiese oder Weide genutzt wurden und werden und heute artenreiche Glatthaferwiesen darstellen. In den artenreichen Wiesen werden z. B. Goldhafer, Wiesenmargerite, Klapperkopf, Roggengerste und evtl. auch Wiesen-Kümmel zu sehen sein.
Anmeldung für Fahrgemeinschaften bei Raimund Kesel (0421-3398403 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ).

Treffpunkt: 10:00 Uhr, Verden-Eissel (Verden-Eissel);

Ecke Eisseler Straße/Nonnenahe.

Dauer: 3 - 4 Stunden
Sa., 11.06.2016
Heinrich Kuhbier (Bremen)
Botanische Streifzüge durch Bremen: Bürgerweide und Hollersee

Pflanzen der Pflasterritzen und Wegränder und die Wasserpflanzen im Parkteich.

Treffpunkt: 14:00 Uhr, Hauptbahnhof / Nordausgang (Bremen) Dauer: 2 - 3 Stunden
Sa., 18.06.2016
Dr. Burghard Wittig (Bremen)
Geo-Tag der Artenvielfalt in der Mittleren Wümmeniederung

Wir wollen uns am Geo-Tag der Artenvielfalt beteiligen, der dieses Jahr das Thema "Biotopverbund" ausgegeben hat. Flusssysteme und ihre Auen sind wichtige Verbundachsen für viele Arten. In der Wümmeniederung zwischen Hellwege und Ahausen sollen verschiedene Artengruppen in Lebensräumen erfasst werden, die eine besondere Vernetzungsfunktion in der Aue haben, wie Gräben, kleinere Fließgewässer, Uferrandstreifen, Gehölzstreifen aber auch Grünlandkomplexe der Wümmeaue. Zusammen mit dem NLWKN, Betriebsstelle Lüneburg.
Damit wir alles gut planen können, wird bis zum 01.05.2016 um Anmeldung gebeten bei Burghard Wittig (Tel. 04231 882184, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ).

Treffpunkt: 10:00 Uhr, Wümmeaue / Hellwege (Hellwege);

Ecke Ahauser Straße/Verdener Straße.

Sa., 02.07.2016
Wolfgang Kundel (Stuhr)
Das Feuchtwiesengebiet des Polders Alte Ochtum im NSG Brokhuchting-Strom

Starsand from Japan Ochtumniederung bei Brokhuchting (Alte Ochtum),
(Foto: Muschelschubser, CC BY-SA 3.0)

Wir werden einige alte Kompensations- und Artenschutzmaßnahmen aus den 1980er Jahren sehen mit der Sumpfplatterbsen-Wiese (Sumpfplatterbse, Wassergreiskraut, Gelbe Wiesenraute, Großer und Kleiner Klappertopf, Röhrige Rebendolde), Marschengewässern und Altwassern (mit blühenden Krebsscheren, diversen Kleinlaichkräutern, See- und Teichrosen). Vorab bzw. zum Abschluss besuchen wir an der Hafenrandbahn bzw. am Güterbahnhof zum Neustädter Hafen noch Sandmagerrasen (mit Arten der Silbergrasfluren) und demonstrieren die Neuanlage dieser Biotope.
Gummistiefel oder wasserdichtes Schuhwerk erforderlich.
Anmeldung unter 0170-4869982, bitte Rahmenbedingungen gerne vorab anfragen.

Treffpunkt: 10:00 Uhr, NSG Brokhuchting-Strom / Senator-Apelt- Ecke Merkurstraße (Brokhuchting-Strom);

Senator-Apelt-Straße/Ecke Merkurstraße (kleiner Parkplatz).

Dauer: 3 - 4 Stunden
Sa., 06.08.2016
Dipl.-Biol. Raimund Kesel (Bremen)Uwe Handke (Delmenhorst)
Pflanzen und Insekten der Cuxhavener Heidegebiete

Gemeinsame Exkursion der Botanischen Arbeitsgemeinschaft und des Arbeitskreises Hautflügler in die Cuxhavener Heidegebiete. Wir werden Rostbinden, Kommafalter, Grabwespen und Wildbienen treffen und Waldläusekraut, Moorlilie, Schnabelried, Sonnentau, Niedrige Schwarzwurzel und Hirschsprung sehen. Auch die Megaherbivoren des Beweidungsprojekts der Altenwalder Heide werden uns begegnen.
Anmeldung für Fahrgemeinschaften unter 0421-3398403 oder per eMail: Dipl.-Biol. Raimund Kesel.

Treffpunkt: 10:00 Uhr, Berensch / Holte (Cuxhaven );

Wanderparkplatz an der K7 / Holter Straße zwischen Berensch und Holte.

Dauer: 4 - 5 Stunden
Sa., 13.08.2016
Ralf Becker (Oldenburg), Tobias Böckermann (Meppen)
Borkener Paradies und Versener Heidesee

Starsand from Japan Borkener Paradies (Foto: Hrald, CC BY-SA 3.0)

Das Borkener Paradies ist Teil der alten Hudelandschaften, von denen im Emsland vergleichsweise viele und ökologisch wie historisch besonders wertvolle erhalten geblieben sind. Mit ihren bis zu 400 Jahre alten knorrigen Eichen entsprechen sie noch heute weitgehend der Landschaft der romantischen europäischen Maler des 17. und 18. Jahrhunderts. Das Borkener Paradies ist eine davon und wird heute wieder beweidet und wir werden die Auswirkungen durch Tobias Böckermann vom Verein Land unter e.V. in Meppen gezeigt bekommen.
Wenige Kilometer westlich davon ist im Zuge des Autobahnbaus der Versener Heidesee entstanden. Er beherbergt wegen seiner Nährstoffarmut viele seltene Pflanzenarten der oligotrophen Gewässer wie z.B. ein großes Vorkommen des Igelschlauchs (Baldellia ranunculoides) und verschiedener Armleuchteralgen wie Nitella hyalina und N. translucens, die uns Ralf Becker aus Oldenburg zeigen wird. Anmeldung für Fahrgemeinschaften bei Raimund Kesel per Tel. 0421-3398403 oder eMail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Treffpunkt: 10:00 Uhr, Borkener Paradies (Versen);

Versen, Straße "Zum Paradies" am Ortsausgang.

Dauer: 4 Stunden
So., 21.08.2016
Heinrich Kuhbier (Bremen)
Botanische Streifzüge durch Bremen: Horn-Lehe

Pflanzen im Kirchhof, an der Kleinen Wümme, am Bahndamm und in den Hausgärten zwischen Horner Kirche und Vorstraße.

Treffpunkt: 14:00 Uhr, Horn-Lehe (Bremen-Horn-Lehe);

Haltestelle Horner Kirche der Straßenbahn 4 nach Lilienthal.

Dauer: 2 - 3 Stunden
Fr., 21.04.2017
Dr. Hans-Konrad Nettmann (Bremen)Dr. Josef Müller (Bremen)
Der Hasbruch – botanisch und zoologisch betrachtet

Der Hasbruch ist zwar kein Urwald, aber zumindest ein alter Hudewald, der die maximale Entwaldung unserer Landschaft im 16. Jahrhundert überstanden hat. So finden sich dort Arten wie der Feuersalamander, die bei uns an Wald gebunden und damit Indikatorarten historisch alter Wälder sind. Auch die Vogelfauna umfasst klassische Waldarten wie den Mittelspecht. Die Frühjahrsblüher sollten bei geeignetem Wetter ebenfalls zum Eindruck eines nordwestdeutschen Frühlingswaldes beitragen.

Siehe Fotoserie vom April 2016

Treffpunkt: 16:30 Uhr, Hasbruch, Forsthaus (Hude);

Anreise z. B. über A 28 bis Hude, dort rechts bis zur Revierförsterei Hasbruch / ehemaliges Forstamt Hasbruch.

Aus Bremen ist eine Mitfahrgelegenheit möglich (jeweils mit privaten PKW), vom Zentrum für Umweltforschung und Umwelttechnologie (UFT), Leobener Str., Bremen, etwa eine dreiviertel Stunde vor Exkursionsbegin. Bitte ggf. kurzfristig rückfragen!

Dauer: ca. 3 Stunden
So., 07.05.2017
Dr. Jutta Kemmer (Osterholz), Herbert Askamp (Ritterhude), Ullrich Vey (Bremen-Blumenthal)
Artenreiche Wiesenlandschaft in den Ritterhuder Hammewiesen

Führung durch die Ritterhuder Hammewiesen am Neugrabenfleet/Mittelkampsweg mit Erläuterungen zum Erhalt von wertvollen Pflanzenbeständen im artenreichen Feuchtgrünland durch ökologische Landwirtschaft und zur Anlage des Laichgewässers für Frosch, Molch und Kröte. Durch eine extensive und ökologische Grünlandbewirtschaftung, sowie Pflege von Kopfweiden und heimischen Sträuchern soll nachfolgenden Generationen vermittelt werden, wie früher eine Wiesenlandschaft in Norddeutschland mit ihrer Tier- und Pflanzenwelt ausgesehen hat. Das Heu der Wiesenfläche wird vom Biolandhof Ulli & Carola Vey in Blumenthal an seine Angus-Rinder verfüttert.
Anmeldung erbeten: Biolandhof Ulli & Carola Vey, Tel. 0421-6098255 oder 0179-1075171, oder Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Treffpunkt: 11:00 Uhr, Ritterhuder Hammewiesen (Ritterhude);

Parkplatz HAMME FORUM.

Anreise mit dem Auto:
von Süden: A 27 Abfahrt 17 "Bremen-Industriehäfen", Abzweigung "Worpswede/Ritterhude-Süd", nach Hammebrücke Parkplatz links;
von Norden: A 27, Abfahrt 15 "Bremen-Burglesum, Ihlpohl", am Verkehrsknoten Bremen-Nord B 74 Richtung "Ritterhude", Kreuzung Schillerstraße bis zum Parkplatz;
Anreise mit der Bahn:
Strecke "Bremen-Hauptbahnhof <> Bremerhaven-Lehe" bis Bahnhof Ritterhude, dann 7 min Fußweg, Richtung Süden, bis Parkplatz.

Dauer: 2 - 3 Stunden
Sa., 13.05.2017
Bernd Küver (Bremerhaven)
In den Hölzerbruch bei Basdahl und zur Monsilienburg bei Beverstedt

Die Vegetation von Laubwäldern ist im Frühjahr bevor die Bäume voll belaubt sind besonders reich, vor allem, wenn auch noch Wasser vorhanden ist. Im Hölzerbruch bei Basdahl entspringt der Poggenmühlenbach, ein Zufluss der Oste, und entsprechend sind auf den lehmigen Sandböden Eichen-Hainbuchenwälder ausgebildet, die weiter oben in Buchen-Eichen-Wälder übergehen. Wir wollen uns das dortige Vegetationsspektrum anschauen und danach auch noch eine der größten Burgwallanlagen Norddeutschlands aufsuchen, die Monsilienburg bei Beverstedt. Sie liegt auf einem in die Luneniederung vorspringenden Geestrücken und ist mit zum Teil alten Eichen und Buchen bewaldet. Hier kann auch eine Schuppenschürzenkiefer bewundert werden.

Treffpunkt: 11:00 Uhr, Basdahl. Hölzerbruch & Monsilienburg (Basdahl (Geestequelle));

Beim Feuerwehrhaus in Basdahl.

Dauer: ca. 4–5 Stunden
Sa., 20.05.2017
Heinrich Kuhbier (Bremen)
Botanische Streifzüge durch Bremen: Höpkensruh und Muhles Park

/Muhles Park
Muhles Park, (Foto: Godewind, CC BY-SA 3.0)

Höpkensruh stellt den ältesten erhaltenen Landschaftsgarten englischer Prägung in Bremen dar. Bereits 1785 wurde an der Oberneulander Landstraße von dem Juristen Dr. Jacob Friedrich Schultz ein kleiner Park mit Landsitz angelegt und im Laufe der Jahre mit Pflanzen aus aller Welt ausgestattet. Der Reeder und Kapitän Höpken erwarb dann 1859 den Landsitz und baute ihn mit weiteren Pflanzen aus Übersee zum Landschaftspark Höpkensruh aus. Auch der östlich anschließende Muhles Park wurde als Böving'sches Landgut errichtet und ab 1815 zum Landschaftsgarten ausgebaut. Die beiden Parks gehören heute zum Natura2000-Schutz­gebiet "Parks in Oberneuland" mit altem Großbaumbestand und Bodenvegetation der mesophilen bis sauren Buchenwälder. In manchem der alten Bäume lebt der Eremit, eine europaweit geschützte Käferart.

Treffpunkt: 14:00 Uhr, Muhles Park/Höpkens Ruh (Bremen Oberneuland);

Haltestelle Höpkens Ruh der Buslinie 33.

Dauer: ca. 2–3 Stunden
So., 21.05.2017
Dr. Josef Müller (Bremen), Andreas Nagler (Bremen), Ullrich Vey (Bremen-Blumenthal)
Knabenkraut, Klappertopf, Aurorafalter & Co im Naturschutzgebiet Hammersbecker Wiesen

Führung durch das Naturschutzgebiet Hammersbecker Wiesen mit Erläuterungen zum Erhalt wertvoller Pflanzenbestände, Amphibien und Insekten im artenreichen Feuchtgrünland durch extensive Landwirtschaft. Anschließend Grillaktion mit Verkostung von Produkten aus ökologischer Tierhaltung. Für den Übergang über die Beeke sind bei feuchtem Wetter festes Schuhwerk oder Gummistiefel erforderlich. Treffpunkt: 11 Uhr Parkplatz Vereinsheim Kleingarten Becketal, Lerchenstr. 89d, 28755 Bremen-Aumund. Anreise: vom Bhf. Vegesack Buslinie 98/99 bis Haltestelle Dobbheide, 200m bis Lerchenstr. 89d, Vereinsheim Kleingarten Becketal
Führung: Dr. Josef Müller (angefragt), Andreas Nagler, Ulli Vey, alle Bremen
Anmeldung erbeten: Biolandhof Ulli & Carola Vey, Tel. 0421-6098255 oder 0179- 1075171, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Treffpunkt: 11:00 Uhr, Hammersbecker Wiesen (Parkplatz Kleingarten Becketal) (Bremen-Aumund);

Parkplatz Vereinsheim Kleingarten Becketal, Lerchenstr. 89d, 28755 Bremen-Aumund.
Anreise: vom Bhf Vegesack Buslinie 98/99 bis Haltestelle Dobbheide, 200m Fußweg bis zum Treffpunkt.

Dauer: ca. 2–3 Stunden
So., 04.06.2017
Christian Schiff (Bremen)Ullrich Vey (Bremen-Blumenthal)
Das Schönebecker Auetal von der Mündung Richtung Schloss und Einkehr in Leuchtenburg

Wanderung durch das Schönebecker Auetal vorbei an Wohnhaus und Wirkungsstätte der Worpsweder Maler Fritz und Hermine Overbeck, ggf. Informationen von Enkelin Gertrud Overbeck. Erläuterungen zur Renaturierung der Aue und zum Erhalt wertvoller Pflanzenbestände im artenreichen Feuchtgrünland durch extensive ökologische Bewirtschaftung. Anschließend Einkehrmöglichkeit in Leuchtenburg.
Anreise:  mit Regionalbahn zum Bahnhof Vegesack oder Bus Linien 87/90/91/92/94/95/98/99
Anmeldung erbeten: Biolandhof Ullrich Vey & Carola Vey, Tel. 0421 6098255 oder 0179 1075171, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Treffpunkt: 11:00 Uhr, Haven Höövt (Schönebecker Auetal) (Bremen-Vegesack);

Haupteingang Haven Höövt am Vegesacker Hafen, Vegesacker Bahnhofsplatz.

Dauer: ca. 3–4 Stunden
Sa., 24.06.2017
Iris Woltmann (Bremen), Dr. Burghard Wittig (Bremen)
Geo-Tag der Artenvielfalt in der Mittleren Wümmeniederung

/Wümmewiesen
Überflutete Wümmewiesen (Foto: Heinz-Josef Lücking, CC BY-SA 3.0)

In der mittleren Wümmeniederung haben wir uns im letzten Jahr zum ersten Mal erfolgreich am Geo-Tag der Artenvielfalt beteiligt. Auch in diesem Jahr wollen wir wieder verschiedene Artengruppen in den Lebensräumen der Aue wie Gräben, kleinere Fließgewässer, Uferrandstreifen, Gehölzstreifen, Wälder, aber auch Grünlandkomplexe erfassen. Neben neuen Teilgebieten sollen einige Bereiche aus dem letzten Jahr wiederholt untersucht werden. Damit wir alles gut planen können, wird bis zum 01.05.2016 um Anmeldung gebeten ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 04231/882184).
Die Veranstaltung wird vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, Betriebsstelle Lüneburg, und dem NWV zusammen angeboten. Gummistiefel mitbringen!

Treffpunkt: 10:00 Uhr, Ahausen, Wümmeniederung (Ahausen);

Ecke Mühlenstraße/Ahauser Mühle.

Dauer: ca. 6 Stunden
Sa., 22.07.2017
Heinrich Kuhbier (Bremen)
Botanische Streifzüge durch Bremen: Das rechte Weserufer zwischen Stephaniebrücke und Weserstadion

Rumex
Weserufer, Bremen-Steintor, (Foto: jowen, CC0)

Schwerpunkt dieses botanischen Streifzugs werden die Pflanzen entlang des Weserufers sein, die in den Kaimauern der Schlachte wie auch in der Steinschüttung am Osterdeich wachsen. Strecke 4 km.

Treffpunkt: 14:00 Uhr, Weserpromenade. Rechtes Weserufer. (Bremen);

Am Weserufer unter der Stephaniebrücke.

Dauer: ca. 2–3 Stunden
Sa., 05.08.2017
Uwe Handke (Delmenhorst)Dipl.-Biol. Raimund Kesel (Bremen)
Sandbiotope an der Hase

Im Sommer 2001 wurde an der Hammer Schleife der Hase, einem Nebenfluss der mittleren Ems, ein umfangreiches Renaturierungsprojekt durchgeführt. Der Deich wurde zurück verlegt und neue Dünenflächen am Ufer der Hase angelegt. Das Projekt wurde von der Universität Osnabrück begleitet. Dabei wurden über 90 Wildbienenarten auf den Sandbiotopen festgestellt, darunter mehrere seltene und gefährdete Arten wie die Dörnchen-Sandbiene oder die Rosen-Blattschneiderbiene. Die Sandbiotope sollen durch Pferdebeweidung offen gehalten werden und typische Flussdünenvegetation entwickeln.
Anmeldung bei Dipl.-Biol. Raimund Kesel unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder 0421-3398403
Gemeinsame Exkursion des Arbeitskreises Hautflügler und der Botanischen Arbeitsgemeinschaft

Treffpunkt: 11:00 Uhr, Haselünne-Hamm, an der Hase (Haselünne-Hamm);

Ortsmitte Haselünne-Hamm, Ecke Glupenstraße/Lienkolk.

Dauer: ca. 4–5 Stunden
Sa., 19.08.2017
Heinrich Kuhbier (Bremen)Jörg Albers (Tostedt)
Das Tinner Loh bei Haren (Ems) und die älteste Linde Deutschlands in Dörpen-Heede

900-jährig
Linde in Heede, (Foto: Mjahr, CC BY-SA 3.0)

Das 13 ha große Naturschutzgebiet "Tinner Loh" besteht aus altem Buchenwald, der lange Zeit beweidet wurde. Dessen 200 bis 500 Jahre alten und teilweise mehrstämmigen Buchen sowie der Totholz- und Baumhöhlenreichtum mit einer großen Vielfalt an Pilzen geben dem Gebiet ein besonderes Gepräge. Nach der Waldwanderung wollen wir auch noch die uralte, ca. 900 Jahre alte Linde in Dörpen-Heede besuchen. Botanisch-pilzkundliche Gemeinschaftsexkursion.
Anmeldung bei Dipl.-Biol. Raimund Kesel unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder 0421-3398403

Treffpunkt: 11:00 Uhr, Tinner Loh, Haren (Ems) (Tinnen);

Bei der Kirche in Tinnen.

Dauer: ca. 4–5 Stunden
So., 10.09.2017
Dr. Josef Müller (Bremen), Andreas Nagler (Bremen), Henrich Klugkist (Bremen)
Lungenenzian – Sonnentau – Berg-Sandglöckchen – Insekten und Amphibien. Artenvielfalt im Naturschutzgebiet Eispohl/Sandwehen und Pflege durch ökologische Tierhaltung

Neben Arten der Sandrasen und trockenen Heiden wie z. B. Silbergras, Berg-Sand­glöckchen, Sand-Segge, Behaarter Ginster, Besenheide wird die Vegetation der Feucht- und Moorheiden u. a. mit Lungen-Enzian, Mittlerem und Rundblättrigem Sonnentau, Weißem Schnabelried, Hirsen-Segge und Rasiger Haarsimse zu bestaunen sein. Außerdem geht es um Insekten und Amphibien der Sandheiden und Kleingewässer. Anschließend Grillaktion mit Verkostung von Produkten aus ökologischer Tierhaltung des Biolandhofes Ulli & Carola Vey (Wegen Planung Anmeldung erwünscht.)
Anmeldung erbeten: Biolandhof Ulli & Carola Vey, Tel. 0421-6098255 oder 0179- 1075171, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Treffpunkt: 11:00 Uhr, Eispohl, Parkplatz Neunrönnebecker TV (Bremen-Blumenthal);

Parkplatz Neunrönnebecker TV, Turnerstr. 111 in Bremen-Blumenthal. Anreise: mit Nordwestbahn bis Bahnhof Turnerstr., dann 800 m Richtung Turnerstr.111; oder Buslinie 96/97 ab Bhf Vegesack, Haltestelle Am Fillerkamp.

Dauer: ca. 2–3 Stunden